Aktuelles aus dem MINT-Bereich

3. Junior Science Café

Schule 4.0 – Digitalisierung der schulischen Bildung

Die gleichnamige AG veranstaltet am 15. Mai 2019 um 17 Uhr in der Aula das dritte Café. Diesmal ist das Thema: Schule 4.0 – Digitalisierung der schulischen Bildung. In einigen Schulen werden neben Computern, Handys, Smartboards auch Laptops eingesetzt. Ziel des Einsatzes ist es, sowohl das Lernen der Schülerinnen und Schüler als auch das Lehren der Lehrkräfte effektiver zu gestalten. Was sind die Vor- und Nachteile der Digitalisierung der schulischen Bildung? Es gibt bereits einige sogenannte „Laptopklassen“. Was lernen oder verlernen die Schüler?

Weitere Infos:
https://juniorsciencecafe.de/cafe/schule-40-digitalisierung-der-schulis/

Text: Jan Genadiev, Muhammed Mustafa Topuz, Philipp Zimmermann; Foto: Christoph Maitzen (2.4.2019)

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Chemie – die stimmt

Tatjana Bischoff erreicht die dritte Runde im Chemiewettbewerb

Tatjana Bischoff (Klasse 9a) hat sich im Wettbewerb „Chemie – die stimmt“ am 20. März in der Landesrunde als eine der Landessiegerinnen in einer tollen Leistung für die länderübergreifende Finalrunde im Juni qualifiziert.

Tatjana Bischoff (im Bild ganz rechts), Foto: Marco Dörsam

50 Schüler*innen aus ganz Hessen und 10 Gäste aus Rheinland-Pfalz trafen sich zur dreistündigen, weit über den Schulstoff hinausgehenden Klausur. In angenehmer und sehr konzentrierter Atmosphäre stellten sie neben chemischem Wissen die Fähigkeit zur Lösung kniffliger Fragestellungen unter Beweis. Tatjana erzielte in dieser Klausur den 6. Platz aller 9. Klässler*innen und hat sich damit für die einwöchige Finalrunde im Juni qualifiziert.

Wir gratulieren Tatjana zu ihrem tollen Erfolg und wünschen ihr viel Spaß im Juni in Darmstadt!

Text: I. Höhler (2.4.2019)

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Pangea Mathematikwettbewerb 2019

Am 20.02.2019 nahmen 303 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 5 bis 10 an der 1. Runde teil, von denen sich sensationell 34 für die 2. Runde der (pro Stufe) 500 bundesweit Besten qualifizierten.

Unsere Besten in der 1.Runde waren Simon Götz Isele (6a) und Simon Breitenöder (7d), die alle Aufgaben richtig gelöst haben und Liane Shojai (8a), Jan Genadiev (8c), Bleron Bytici (9b) und Lotte Reimer (9f) mit nur einer falschen Antwort für die 20 Aufgaben.

Für die 2. Runde am 30.4.2019 haben sich ebenfalls qualifiziert:   
Konrad Tiesler (5c), Josefine Bastian, Maya Lenz (beide 5d), Muriel Saur (6d), Valerie Ziegler (7a), Frieda Brommer (7c), Yanning Schmidt (7d), Sofia Brötz (7f), Jonas Kötter (8b), Jette Bassermann (8d), Sophie Breitenöder (8f), Muhammad Tariq (9b), Moksh Shetty, Dong Woo Kim, Tom Maurer (alle 9c), Clara Zimmermann (9e), David Zhao, Caren Löcker, Jakob Wolf (alle 9f), Jakob Döll, Larissa Schneider, Natalie Zeiler (alle 9g), Alexander Castelli (10b), Puran Treue, Lucie Jäcker (beide 10c), Cornelius Heiming, Julie Kimpel (beide 10e), Christian Brüggen (10f).

Text und Foto: Martin Weitzmann (2.4.2019)

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Daniel Kopisitskiy gewinnt 1. Preis bei Jugend-forscht Rhein-Main

"IUPAC-Bezeichnungserkennung: Vom Wort zur Strukturformel" überzeugt Jury

Daniel hat ein Programm entwickelt, welches zur IUPAC-Nomenklatur (also zum offiziellen Namen eines chemischen Moleküls) die Valenzstrichformel des zugehörigen Moleküls generiert. Dabei wird das Bild stufenweise algorithmisch aufgebaut.
 
Mit diesem Projekt überzeugte Daniel die Jury und gewann den 1. Platz im Bereich Mathematik/Informatik und damit 75 Euro, gestiftet vom Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Daniel ist nun auch für den Landesentscheid Ende März in Darmstadt qualifiziert.
 
Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung und wünschen viel Erfolg für die nächste Runde!
Text: Ines Höhler, Foto: Klüsche-Hudson (19.2.2019)

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Ein Vormittag zum Grübeln, Tüfteln und Staunen

Grundschulwettbewerb für Mathematik an der Ziehenschule

 „Es ist eine Auszeichnung, dass ihr an diesem Wettbewerb teilnehmt“ – mit diesen Worten wurden die insgesamt 115 Schülerinnen und Schüler aus 21 umliegenden Grundschulen begrüßt, die dem diesjährigen Grundschulwettbewerb für Mathematik an der Ziehenschule am 21.01.2019 beiwohnten.

Aufgeteilt in vier Gruppen stellten sie sich dem 45minütigen Test, der hohe Rechenfertigkeiten voraussetzte und kombinatorisches sowie räumliches Vorstellungsvermögen verlangte. Getreu dem Motto „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, erhielten die Schülerinnen und Schüler nach einer kleinen Erholungspause die Möglichkeit zum naturwissenschaftlichen Experimentieren. In sechs Räumen brachten Lehrkräfte der Ziehenschule den naturwissenschaftlichen Nachwuchs mit biologischen, chemischen und physikalischen Vorführeinlagen und Demonstrationen zum Staunen.

Im Rahmen einer abschließenden Siegerehrung wurden die fünf punktbesten Schüler von Schulleiterin Christiane Rogler mit Hauptpreisen geehrt. Jeder Teilnehmer erhielt zudem eine Urkunde und ein kleines Buch.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den Betreuern und Lehrkräften der Grundschulen, die ihre Schülerinnen und Schüler zum Wettbewerb begleitet haben. Ebenso sei ein großer Dank natürlich an die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Ziehenschule gerichtet, ohne deren Engagement ein solcher Tag überhaupt nicht möglich gewesen wäre.

Text und Bild: Roland Carls (23.01.2019)

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Ziehenschule erfolgreich bei Internationalem Bolyai-Mathematikwettbewerb

Teams der Ziehenschule gewinnen acht Preise

Damit ist die Ziehenschule gemessen an der Zahl der Preise hessenweit auf dem 2. Platz gelandet, bundesweit auf dem 6. Platz. Besonders hervorzuheben ist die tolle Leistung der drei Teams der 11. Klasse, die in Hessen den 2., 4. und 6. Platz von insgesamt 66 Teams erzielt haben.

Folgende Teams haben einen Preis haben gewonnen:

7d
8a
9b
Q1
Q1
Q1
Q3
Q3
Simon Breitenöder, Ben Dembowski, Philipp Merl, Yanning Schmidt
Lena-Maria Djeriou, Julian Hepburn, Liane Shojai
Bleron Bytyci, Denis Loncarevic, Amani Rafekallah, Nicola Ziegler
Emil Fricke, Daniel Kopisitsky, Julian Paunel, Christoph Reuter
Maurice Goldmann, Florian Grünewald, Pascal Jackel, Kilian Schmidt
Sören Hübert, Sebastian Maier, Till Pauly, Sascha Kononov
Jan Donkoff, Sara Klinkmann, Aleksandr Stankoski
Lasse Bassermann, Hjalmar Brunßen, Charlotte Schäfers, Sarah Seibert
als 4. (von 49 Teams)
als 6. (von 58 Teams)
als 6. (von 43 Teams)
als 2. (von 66 Teams)
als 4. (von 66 Teams)
als 6. (von 66 Teams)
als 3. (von 7 Teams)
als 4. (von 7 Teams)

Ebenfalls eine tolle Leistung gezeigt und damit nur ganz knapp an einem Preis vorbeigeschlittert sind die Teams aus der 6e (8. Platz), 8f (9. Platz), 9cdf (8. Platz) und 10be (8. Platz).

Wir gratulieren!
 
Text: Ines Höhler (21.01.2019)

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Herzlichen Glückwunsch!

Ehrungen für Daniel Kopisitskiy und Natalie Holzinger

Daniel Kopisitskiy erhielt den 1. Preis in Englisch im Einzelwettbewerb SOLO bei dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018. Natalie Holzinger bekam den 2. Platz im Schreibwettbewerb "Ohne Punkt und Komma" des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. 

Die Gratulationen erfolgten für Daniel im Namen des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz und für Natalie im Namen des Oberbürgermeisters Peter Feldmann. Die Schulleiterin der Ziehenschule, Frau Christiane Rogler, überreichte die Dokumente. 

Text: Raphael Schefold; Fotos: Thuy Ly (11.12.2018)

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Besuch der INTERGEO

Schülerberichte zum Besuch vom 18.10.2018

Häufig fragt man sich ja, wofür man das alles braucht, was man in der Schule lernt: Physik, Mathe, Informatik? Auf der Messe in Frankfurt haben meine Klasse und ich Antworten auf diese Frage gefunden. Geodäten wenden Physik an, Matheformeln gehen in den Bau von Maschinen ein, die erstaunliche Dinge können, …

Am Donnerstag, den 18.10.2018 besuchte meine Klasse, die 9g, die Messe INTERGEO, einerseits um uns zu zeigen, dass es doch wichtig ist, was wir in der Schule lernen, und andererseits zur Berufsorientierung. Als wir dort ankamen, durften wir uns zunächst für ein paar Minuten in der Messehalle 12.1 umsehen, hier waren verschiedene Messgeräte ausgestellt. Wir, zwei Freundinnen und ich, kamen am Stadtvermessungsamt Frankfurt vorbei. Dort erklärte uns ein netter Mann, wie man die Daten ins Programm eingibt und wie aufgrund der Daten dann eine Stadtkarte erstellt wird. Er zeigte uns digital an einem Computer, wie man mit einer Software, die die Stadtvermessung Frankfurt verwendet, Strecken messen, bei Gebäuden die Grundfläche berechnen kann und vieles mehr.

Danach haben wir uns als Klasse getroffen und sind von Frau Przybilla und Herrn Setz von der Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. (DVW) empfangen worden. Sie hat uns erklärt, wie der Ausbildungsweg zum Vermessungstechniker verläuft. Geodäten und Vermessungstechniker sind Wissenschaftler, die sich mit der Erdoberfläche beschäftigen. Sie vermessen die Erde und tragen dies dann in unsere Kartensysteme ein, womit sie auch die Daten für unsere Navis und Routenplaner-Apps fürs Handy erzeugen. Danach erklärten uns zwei sehr nette Auszubildende (die eine macht ein amtliches duales Studium und der andere macht eine Ausbildung bei einem privaten Unternehmer), was sie genau bei ihrer Ausbildung machen müssen (z.B. häufig ein Grundstück im Außendienst ausmessen). Außerdem erklärte uns der Auszubildende den Unterschied der beiden Ausbildungen. Im Grunde machen sie dasselbe, nur dass er im Gegensatz zur Frau am Ende nicht verbeamtet wird, sondern ein eigenes Unternehmen gründen oder weiter in dem privaten Unternehmen arbeiten kann.

Danach teilten wir uns in drei Gruppen und wurden zwei Stunden durch die Halle zu verschiedenen Ausstellern geführt. Unsere erste Station war ein Stand von Geodäten, die auf dem Land arbeiten. Sie zeigten uns einen kurzen Film, in dem es darum ging, dass ein Team von Geodäten die Grundstücke von verschiedenen Bauern in einem kleinen Dorf zur besser Nutzung neu verteilt. Sie maßen Grundstücke und verteilten sie effektiv neu unter den Grundbesitzern. Jeder hatte so am Ende wieder eine gleich große Bestellfläche, nur effektiver zusammenhängend. Danach besuchten wir einen Stand, wo wir unsere Körpergröße messen lassen konnten: Die Geodäten an diesem Stand hatten ein Gerät entwickelt, womit man die Höhe vom Boden bis zum Messpunkt des Messgeräts messen kann. Jeder aus meiner Gruppe durfte sich einmal darunter stellen und sich messen lassen. Bei mir kam 1,68 m raus, obwohl ich mir sicher bin, dass ich min. 1,70 m groß bin… Bei der darauffolgenden Station ging es darum, Messwerte wiederzugeben. Der Mann am Messestand erklärte, dass sie ein Gerät entwickelt haben, das die Entfernung zu Gegenständen in der Umgebung bis zu einer Entfernung von 25 m messen kann, wobei alle 5 mm ein neuer Messpunkt aufgenommen wird. Dies sei wichtig, da sie somit ein sehr reales 3D-Modell der Baustelle erstellen und so besser ein Bauprojekt (z.B. Umbau der Gleisanlagen an einem Bahnhof) planen und konstruieren können. An der letzten Station wurde eine Karten-App vorgestellt, die laut der Person, die uns über die Messe führte, ein bisschen wie Wikipedia funktionieren würde. Als Nutzen kann man Kommentare hinterlassen oder die Karte verändern (d.h. Informationen hinzugeben, wie z.B. die Anzahl der Stockwerke, Öffnungszeiten des Geschäftes, Baustellen etc.).

Danach durften wir uns noch ein bisschen in der Halle umschauen. Meine Freundinnen und ich entdeckten einen Fahrsimulator (man steuerte ein Auto mit einem Kontroller). Am Ende fanden wir es witziger, meiner Freundin zuzuschauen als es selber zu probieren.

Die nette Frau hielt am Ende noch eine Rede darüber, dass wir jungen Leute der Nachwuchs von morgen bei den Geologen seien, hohe Aufstiegschancen hätten und nicht schlecht verdienen würden. Danach gingen wir noch in die Halle unter Halle 12.1. In dieser Halle befanden sich jedoch zum größten Teil Drohnen. Daraufhin war die Exkursion auch schon zu Ende.

Wenn man am Ende seiner Arbeit keine Lust mehr hat, als Vermessungstechniker zuarbeiten, kann man auch Polizist werden, denn Autofahrer fahren grundsätzlich langsamer, wenn sie einen Vermessungstechniker zusammen mit einem „Blitzer“ (Theodoliten) sehen.

Text: Anouk Niederberger

Am 18.10.2018 war ich mit meiner Klasse, der 9g, auf der INTERGEO in Frankfurt, einer Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. In Begleitung von unserem Physiklehrer wurden wir in drei Gruppen von teils Studenten der oben genannten Fachbereiche durch die Stände, der verschiedenen Unternehmen geführt. Wir wurden über die Ausbildungs- und späteren Studienmöglichkeiten aufgeklärt. An den verschiedenen Ständen wurden uns dann Kurzfilme gezeigt oder erklärt, zu welchen Themenbereichen gearbeitet und wie dabei vorgegangen wird. Einem Großteil der Klasse, mich mit einbeschlossen, hat der Leica-Stand für Landvermessung am besten gefallen, weil man dort auch selbst interagieren konnte.

Als Fazit kann ich sagen, dass es ein informativer und interessanter Ausflug war, den ich nur weiterempfehlen kann.

Text: Patrick Skoko

Fotos: Christoph Maitzen

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