Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Cinéclub

Der Cinéclub zeigte am Dienstag, 19.03.2019, den Film

Pas d'histoires

von Catherine Corsini zum Thema Rassismus im Alltag. Der Film wurde auf Französisch mit deutschen Untertiteln in der Aula der Ziehenschule gezeigt.

Alice Genty-Beckers und Valérie Weishaupt (19.03.2019)

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Vive la culture!

Der neue Newsletter ist raus

Der neue Newsletter der Kulturinitative Vive La Culture ist raus und kann hier (pdf) runtergeladen werden

Matthias Frommknecht (19.03.2019)

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Traueranzeige

Eine ehemalige Kollegin ist von uns gegangen. Am 23. Februar 2019 verstarb Frau Martha Ott.

Die Beerdigung fand am am 13. März auf dem Waldfriedhof in Bad Homburg vor der Höhe statt. Näheres entnehmen Sie bitte nebenstehender Traueranzeige.

Das Kollegium der Ziehenschule (19.3.2019)

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„Trude Levi – Ich habe den Krieg gewonnen!“

Filmabend in der Ziehenschule

Beitrag der Klasse 9c

Am 21. Februar 2019 hat der Förderverein der Ziehenschule in der Aula den Dokumentarfilm „Trude Levi - Ich habe den Krieg gewonnen - Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule begegnen der Zeitzeugin Trude Levi“ gezeigt.

Die Aula war voll. Zahlreiche  Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, Verwandte und Lehrer/innen der Schule waren gekommen, außerdem konnte der Förderverein einige besondere Gäste begrüßen, den ehemaligen Schulleiter der Ziehenschule Herrn Eichenauer, den Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker, den Vorsitzenden des jüdischen Sportvereins Makabi Herrn Alon Meyer, einige Schüler/innen der Lichtigfeldschule und Frau Kata Bohus, Kuratorin im Jüdischen Museum Frankfurt.

Trude Levi (1924-2012) war eine ungarische Jüdin, die die Zeit der Judenverfolgung unter Adolf Hitler miterlebt hat, im KZ Auschwitz eingesperrt war und als Zwangsarbeiterin in einer Munitionsfabrik schwere Arbeit leisten musste. Sie hat den Krieg überlebt und kam in den 1990er Jahre nach Deutschland, um in Schulen von ihrem Schicksal zu erzählen.  Frau Levi kam auch viele Male in unsere Schule, wo ein Filmprojekt mit Lehrerinnen, Schülerinnen und einem Filmteam 2009-2011 einen Film über ihr Leben drehte. Der Großteil der Dokumentation wurde in unserer Schule gedreht. Drehorte waren auch London, wo Trude Levi seit 1957 eine neue Heimat gefunden hatte, und Hirschhagen in Nordhessen, wo sie als Zwangsarbeiterin arbeiten musste.

In dem Film spricht Trude Levi über ihre schreckliche Vergangenheit, über die Zerstörung ihres Elternhauses durch die Nazis, ihre Deportation zunächst in ein Ghetto in der Nähe ihrer Heimatstadt in Ungarn und dann in das Vernichtungslager Auschwitz in Polen. Dort wurden ihre Eltern ermordet, sie selbst wurde mit 1000 Mitgefangenen nach Nordhessen deportiert, wo sie in einer Munitionsfabrik schwer arbeiten musste. Der dritte Teil des Filmes zeigt ihr Leben nach 1945.

Der Film hat die Zuschauerinnen und Zuschauer sehr stark angesprochen. Man spürte die Anspannung des Publikums. Mit jeder neuen Information stieg die Anzahl der erschrockenen und berührten Gesichter.

Nach dem Film gab es Zeit für Gespräche und Fragen, die die beiden Leiterinnen des damaligen Filmprojektes, Frau Hahn und Frau Faltinat, beantworteten und etwas über die Entstehung und  den Verlauf des Filmprojekts erzählten.

Ein wichtiges Ziel des Films ist es, den Zuschauerinnen und Zuschauern am Beispiel von Trude Levi eine sehr persönliche Seite der Zeit der Judenverfolgung unter den Nationalsozialisten zu zeigen und dadurch Unwissenden die Augen zu öffnen und Klarheit zu schaffen. Unserer Meinung nach war der Abend sowohl interessant und lehrreich als auch aufregend und emotional. Der Film hat uns eindringlich gezeigt, wie gut wir es heute haben. Es ist schockierend, wie  Juden früher behandelt wurden. Wir können uns nicht vorstellen, wie es für uns gewesen wäre, dort gefangen gehalten zu werden. Dass wir die Geschichte einer Zeitzeugin erzählt bekommen haben, war sehr wichtig für uns. Dass dieser Film gedreht wurde, war eine sehr gute Idee, denn so haben die kommenden Generationen der Ziehenschüler/innen und Schüler/innen anderer Schulen auch die Chance, an Trude Levis Erfahrungen teilzuhaben.

Siehe auch: 200 Zuschauende waren bewegt von Trude Levi

Text: Yasmin Al Twal, Antonella Dujmovic, Eileen Duong, Nicole Gaida, Viktoria Juric, Jelena Jurusic, Alessandro Pistara  (Klasse 9c), Frau M. Faltinat, Frau Dr. Blankenberg (19.3.2019)

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Besuch im Hessischen Landtag

Bericht des Besuchs der Klasse 10b

Mit unserer Klassenlehrerin Frau Höhler und unserer Lehrerin für Politik und Wirtschaft Frau Engelhardt hörten wir uns am 28. Februar 2019 eine spannende „Aktuelle Stunde“ im Plenum des Landtags in Wiesbaden an. Diese wurde vom hessischen Kultusminister Herrn Lorz eröffnet und ging über den Digital-Pakt. Dies sind Gelder vom Bund, welche helfen sollen, die Digitalisierung in die Schulen zu bringen. Es handelt sich um insgesamt fünf Milliarden Euro, die auf die Länder verteilt werden. Hessen erhält ca. 349 Millionen Euro für fünf Jahre, das sind ca. 95 Euro pro Schülerin und Schüler und pro Jahr.

Minister Lorz äußerte sich positiv und stellte klar, dass das Land Hessen weitere Gelder in die Hand nehmen müsse, um die Digitalisierung durchzuführen. Danach äußerten sich Vertreter anderer Parteien. Die AFD stellte es zum Beispiel in Frage, ob die Digitalisierung nötig sei und uns nach vorne bringe. Die Vertreterin der Linken hingegen war der Ansicht, dass die Digitalisierung nicht nachhaltig genug sei und dafür noch mehr Haushaltsmittel benötigt werden. Zudem wurde betont, dass es mehr brauche als Geld, insbesondere auch geschulte Lehrerinnen und Lehrer und angepasste Unterrichtsmaterialien.

Nach einer Stunde verließen wir das Plenum und hatten eine offene Diskussion mit verschiedenen Abgeordneten und Referenten. Unseren Fragen stellten sich Herr Heidkamp (AFD), Herr Dr. Bartelt (CDU), Herr Yüksel (SPD), Herr Lotz (Linke) und Herr Kosmehl (FDP). In einer belebten Diskussion beschäftigten wir uns mit Themen wie Diesel-Fahrverboten, FridaysforFuture (externer Link) versus der Schulpflicht, sanierungsbedürftigten Schulbauten und Hitzefrei sowie mit dem demographischen Wandel und der Einwanderungspolitik.

Zu Schluss bedankten wir uns, und machten ein gemeinsames Foto auf dem Balkon des Landtags. Wir als Klasse möchten uns bei allen Beteiligten für den interessanten und lehrreichen Tag bedanken. Insbesondere bei den Vertretern der Parteien, die sich viel Zeit für uns nahmen, und bei Frau Engelhardt und Frau Höhler, die uns begleitet haben.

Bild 1: Gruppenfoto, Bild 2: Kosmehl (FDP), Lotz (Die Linke), Dr. Bartelt (CDU), Heidkamp (AFD), Yüksel (SPD) (von links nach rechts)

Text: Edis Malicevic, I. Höhler; Fotos: I. Höhler (7.3.2019)

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Schreibtipps vom Profi

Literaturwerkstatt mit der Jugendbuchautorin Stefanie Neeb

Spannende Geschichten selber schreiben – aber wie? Das plagt so manche Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht. Und auch Autorinnen und Autoren haben hier manchmal Startschwierigkeiten – aber eben auch Strategien, wie vor allem der Anfang einer Geschichte Interesse und Neugier bei den Lesern wecken kann.

Ein praktisches Beispiel aus ihrem spannenden Jugendbuch „Und wer rettet mich“, verbunden mit einer Literaturwerkstatt, präsentierte die Autorin Stefanie Neeb in einem Vormittagsprojekt in der Themenwoche in der Klasse 8d und löste damit viel Motivation zum Selberschreiben aus. Zunächst las die Jugendbuchautorin, die früher selber als Lehrerin tätig war, den Romananfang ihres erfolgreichen Werks vor und regte die Klasse dazu an, Vermutungen über den Fortgang der Handlung und die Entwicklung der Figuren zu äußern. Daraus entspann sich eine interessante Diskussion, in deren Verlauf Stefanie Neeb viele wertvolle Einblicke in ihre praktische Tätigkeit als Schriftstellerin gab.

In der anschließenden Literaturwerkstatt wurden praktische Schreibtipps diskutiert und selber ausprobiert. Dazu legte die Autorin einen „langweiligen“ Romananfang vor: „Es war dunkel auf der Straße und Jaden hatte Angst. Niemand außer ihm schien um die Uhrzeit und bei der Kälte noch draußen zu sein. Aber er hatte es seiner kleinen Schwester versprochen, sie vom Turnen abzuholen. Seine Eltern waren , wie jeden anderen Freitag auch, mir ihren Freunden verabredet. Nur leider früher als sonst. Deswegen musste er jetzt durch die Kälte laufen…“

In Partner- und Gruppenarbeit entstanden viele spannende Neuanfänge zu dieser Geschichte: „Doppelkopf... mit Martha und Bert, wie kann das meinen Eltern nicht langweilig werden, wenn eh jeden Freitag Bert gewinnt. Und da meine Schwester Kathi noch nicht alleine vom Turnen nach Hause laufen kann, muss ich natürlich einspringen, als hätte ich nichts Besseres zu tun. Genervt greife ich nach meiner Jacke und schmeiße die Tür hinter mir zu. “ 
Von Lilli Tiesler, Annika Cordes und  Marisa Wildner

Am Ende des Vormittags gab es fast nur begeistere Kommentare: „Ich bin nicht sehr motiviert hergekommen…, aber es hat sehr Spaß gemacht und war VIEL besser als erwartet.“ „Eine tolle Veranstaltung!“ „Ich hätte fast lieber noch etwas länger für die Schreibaufgaben Zeit gehabt.“

Text und Bilder: Brigitte Bergmann (1.3.2019)

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200 Zuschauende waren bewegt von Trude Levi

Die Aula war voll besetzt, als der Förderverein der Schule am 21.02.2019  den Dokumentarfilm „Trude Levi – Ich habe den Krieg gewonnen“ zeigte. Der Film entstand 2012 aus einem Schulprojekt und zeigt die ungarische Jüdin und Auschwitz-Überlebende Trude Levi in Gesprächen und Vorträgen, in denen sie über ihr Leiden während und nach der Zeit des Nationalsozialismus spricht. Der Film hinterließ die Zuschauer/innen sehr beeindruckt und erschüttert. In einer anschließenden Diskussionsrunde mit den Filmmacherinnen wurde deutlich, wie wichtig es ist, das Wissen über den Holocaust vor allem an junge Menschen weiterzugeben, um sie zu sensibilisieren für jegliche Art von Antisemitismus und Diskriminierung. Von unschätzbarem Wert sind daher die Berichte von Zeitzeugen, von denen es nicht mehr viele gibt. Es sei aber ebenso wichtig – so die Anregung eines Vertreters der jüdischen Gemeinde –, Wissen über das moderne Judentum zu vermitteln.

Trude Levi starb 2012. Ihr Bericht aber über die grauenhaften Verbrechen, die sie und Millionen andere in Deutschland und Europa erlitten haben, bleibt in diesem Film lebendig.

Text: Dr. Katrin Unrath-Scharpenack; Fotos: Heidrun Althen (25.02.2019)

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Rettende Kindertransporte im Zweiten Weltkrieg

Wir, die Klasse 10a, haben die Möglichkeit bekommen, an einer Lesung in der Ziehenschule über das Thema „Rettende Kindertransporte im 2. Weltkrieg“ teilzunehmen.

Einige der ehemaligen Kinder haben ihre Erfahrungen festgehalten, wie Oswald Stein, einer der noch lebenden Zeitzeugen. Er berichtet in seinem Buch, wie es ihm in dieser Zeit ergangen war. Die Lesung wurde von Till Lieberz-Gross gehalten, die von seinen Erfahrungen mit dem Kindertransport nach England uns berichtete.

Kindertransporte waren ein Angebot für jüdische Kinder zwischen 2 und 17 Jahren, mit denen sie ins Ausland gebracht wurden, um Schutz vor der Judenverfolgung zu erhalten. Doch die Voraussetzungen, um auf einen Kindertransport zu kommen, waren sehr streng, und die Plätze stark limitiert. Zum Beispiel musste jemand gefunden werden, der für sie sorgte und ihre Ausbildung bezahlte.

Für alle Familien war es eine harte Entscheidung, denn sie wurden dadurch auseinandergerissen und viele sahen sich nie mehr wieder.

Oswald Stein und sein älterer Bruder wurden als Kindertransportler von ihrer Familie nach England gebracht, um vor den Nazis zu flüchten. Seine Eltern und sein jüngerer Bruder, der zu diesem Zeitpunkt noch ein Baby war, blieben in Deutschland und fanden da ein Versteck.

Oswald hatte Glück und konnte eine gute Ausbildung in England erhalten. Er hatte auch Kontakt zu seinem älteren Bruder während dieser Zeit.

Er wurde Lehrer und entschied sich dann zurück nach Deutschland zu kommen, wo er und seine Familie wieder zusammenfand. Später arbeitete er unter anderem an der Ziehenschule als Lehrer und entschied sich auch deshalb, hier uns von seinem Leben zu erzählen.

Die Lesung hat uns nicht nur neue Einblicke in die schwere Zeit des Zweiten Weltkrieges ermöglicht, sondern uns auch ein Leben aus der Sicht von einem Menschen gezeigt, der das miterlebt hat. Es war informativ und interessant zugleich, und ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir auch etwas Neues gelernt haben.

Text: Beatrice Tan; Foto: Angelika Engelhardt (25.2.2019)

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Konzertbesuch in der Alten Oper

Am Donnerstag, dem 14.02.2019 besuchten die Schülerinnen aus den Klassen 5b und 6b, begleitet von Frau Grabner, Frau Stegmüller, Frau Balthes und Herrn Hirsch und ein Konzert in der Alten Oper. „Rhapsody in Concert“ – so heißt das Format für junge Konzertbesucher, das speziell für 10- bis 14-jährige Jugendliche zugeschnitten ist.

An diesem Abend wurde ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Künstlern geboten: unter anderem erklang Mozarts Vogelfängerarie des Papageno, die zweite Rhapsody für Klavier von Johannes Brahms oder auch die berühmte Badinerie von J. S. Bach. Ganz andere Klangeindrücke konnten die Zuhörer beim „Signum“ Saxophonquartett bekommen sowie bei der Gruppe „Spark“, die bekannt für ihre Grenzgänge zwischen Klassik, Jazz und Popmusik ist. Ein besonderes Highlight war sicherlich der Auftritt des Hornisten Felix Klieser, der durch außergewöhnliche Klangvielfalt mit Beethovens Hornsonate begeisterte.

Text und Bild: Kathrin Grabner (19.2.2019)

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Daniel Kopisitskiy gewinnt 1. Preis bei Jugend-forscht Rhein-Main

"IUPAC-Bezeichnungserkennung: Vom Wort zur Strukturformel" überzeugt Jury

Daniel hat ein Programm entwickelt, welches zur IUPAC-Nomenklatur (also zum offiziellen Namen eines chemischen Moleküls) die Valenzstrichformel des zugehörigen Moleküls generiert. Dabei wird das Bild stufenweise algorithmisch aufgebaut.
 
Mit diesem Projekt überzeugte Daniel die Jury und gewann den 1. Platz im Bereich Mathematik/Informatik und damit 75 Euro, gestiftet vom Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Daniel ist nun auch für den Landesentscheid Ende März in Darmstadt qualifiziert.
 
Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung und wünschen viel Erfolg für die nächste Runde!
Text: Ines Höhler, Foto: Klüsche-Hudson (19.2.2019)

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