Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Aktion „Blöcke binden“

Kuli&Co - Papier Recycling

Wir sammeln für unsere Jubiläumsaktion einseitig beschriftetes oder bedrucktes DIN A4-Papier, um aus den gefalteten Seiten neue DIN A5 Blöcke herzustellen. Die Blöcke sollen auf dem Schulfest verkauft werden. Bitte bringt eure DIN A4-Blätter zu einer unserer fünf “Kuli&Co“-Sammelkisten im Schulgebäude, damit wir viele Blöcke herstellen können!

Die DIN A4-Papiere können kariert, liniert oder blanco, gelocht, unterschiedlich dick, recycelt oder nicht sein, auch DIN A4-Pappen für die Blockrückseiten werden benötigt.

Die Papiere sollten nicht zerknüllt, stark verknickt, getackert oder beidseitig beschrieben oder bedruckt sein. Achtet darauf, dass keine vertraulichen Daten auf den Papieren sind.

Cover-Wettbewerb!

Wir suchen bis zum 6.6.2019 eure Zeichnungen, Gemälde, Fotos, Collagen oder digitale Bearbeitungen – alle Stile und Techniken sind erlaubt. Je kreativer, umso besser!

Alle Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule können mitmachen! Die drei besten Entwürfe werden als Cover für die Blöcke gedruckt. Eine Jury aus KunstlehrerInnen und der Kuli&Co-Geschäftsleitung wird die Auswahl treffen.

Für die Gestaltung müssen folgende Dinge beachtet werden:

  • Thema: Natur/Umwelt
  • „10 Jahre Kuli&Co 2019“ muss enthalten sein, sonst kein Text.
  • Anfragen und Logo bei: kuliundco@ziehenschule.de 
  • Das Cover muss von euch sein und darf nicht aus dem Internet kopiert werden.
  • Achtung: Auf der linken Seite wird euer Motiv ca. 1 cm unter der Spiralbindung sein.
  • Entwürfe können im Format DIN A4 oder DIN A5 eingereicht werden.
  • Die Druckgröße wird DINA5 im Hochformat sein (14,8 cm breit und 21,0 cm hoch).
  • Abgabe bis 6.6. 2019, 13 Uhr in einem Umschlag mit Vor- und Nachname, Klasse/Jahrgang an Frau Altenberger, Herrn Griesbeck oder Frau Gruppe

Text und Grafiken: Die Kuli&Co-Geschäftsleitung (Ilias, Mickey, Rayyan, Annabell, Lili, Svenja, Denis, Joanna, Leonie, Marie, Frau Altenberger, Herr Griesbeck, Frau Gruppe - 17.5.2019)

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Vive la culture!

Der neue Newsletter ist raus

Der neue Newsletter der Kulturinitative Vive La Culture ist raus und kann hier (pdf) runtergeladen werden

Matthias Frommknecht (18.05.2019)

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Kammermusikabend in der Ziehenschule

Am 09.05.2019 fand in der gut besuchten Aula der Ziehenschule der Kammermusikabend statt. Den Zuhörern bot sich ein äußerst abwechslungsreiches und vielfältiges Programm unterschiedlicher Stilrichtungen und Genres, dargeboten in sehr verschiedenen Besetzungen von Solo bis Blechbläserensemble. Insgesamt musizierten über 40 Schülerinnen und Schüler, darunter auch zum ersten Mal öffentlich die Brass Band der Klassen 5. Vielen Dank an dieser Stelle auch besonders an Herrn Glaßner, der einen Großteil der Musici auf dem Klavier begleitete!

Text: Kathrin Grabner; Fotos: Michael Eckert (18.5.2019)

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Fridays for Future

Interview mit Puran Treue

Seit Monaten demonstrieren Schüler auf der ganzen Welt für mehr Klimaschutz. Sarah Ertel hat im Rahmen der Schreibwerkstatt ein Interview mit Puran Treue geführt, die die Proteste in Frankfurt mit organisiert.

Welche Ziele werden durch die Fridays for Future Demonstrationen verfolgt und warum sollten die Schüler und Schülerinnen dabei mitmachen?

Puran: Es ging ja mit Greta Thunberg in Schweden los, die eigentlich mit dem Kohleausstieg angefangen hat, also ist die Grundidee Klimaschutz und Kohleausstieg. Für uns in Deutschland ist das auch ein interessantes Thema, weil Kohle von den Problemen, die wir haben, ein sehr großes ist. Kohleabbau gibt es noch in Deutschland, auch wenn man das immer gerne vergisst. Die Umweltbewegung in Deutschland hat vor ein paar Tagen ihre genauen Forderungen veröffentlicht. Das war ein langer Prozess, der mit verschiedensten Ortsgruppen abgesprochen werden musste, weil es in dieser Bewegung keine feste Hierarchie gibt, es also nicht richtig klar ist, wer was entscheidet. Im Grunde ist es aber eine große Umweltbewegung von Schülern, die sagen: „Wir streiken jetzt jeden Freitag und gehen dafür nicht zur Schule“. So zwingen sie die Regierung/ die Politik, etwas zu tun, oder machen sie zumindest darauf aufmerksam, dass etwas getan werden muss.

Wer genau organisiert die Demos in Frankfurt?

Puran: In Frankfurt ist unsere Ortsgruppe basisoffen, das heißt, jeder kann hinkommen, muss aber dazu bereit sein, Zeit zu investieren. Wir sind im Moment eine Gruppe von 15 bis 20 Personen, die sich einmal die Woche treffen. Einer von uns, der über 18 ist, meldet die Demo an. Es gibt aber eigentlich keine feste Struktur, wir wollen auch nicht, dass es einen Personenkult gibt, wie bei Greta Thunberg, wo es also immer nur um sie geht. Uns geht es mehr darum, wie viele Leute sich dafür interessieren und wie viele dafür auf die Straße gehen.

Wird das in anderen Städten anders geregelt?

Puran: Ja, es gibt Städte, in denen bestimmte Jugendorganisationen das machen, während wir uns von allen Organisationen lossagen und auch Gruppensymbole auf Demos nicht erlauben. Wir wollen einfach nicht, dass jemand mit einer Fahne von seiner Gruppe kommt. Es gibt Städte, in denen es ganz klar ist, wer dafür zuständig ist und wem diese Organisation sozusagen gehört. Das wollen wir in Frankfurt nicht.

Wie viele Schüler gehen ungefähr zu den Demos in Frankfurt?

Puran: Jede Woche kommen zwischen 200 und 400, das schwankt immer ein bisschen. Frankfurt ist eine der wenigen Städte, in denen die Demos jede Woche stattfinden, in vielen Städten finden sie nur alle zwei Wochen statt. Natürlich kann nicht jeder jedes Mal kommen. Wir hatten allerdings auch schon Wochen mit 1000 Leuten, das war an einem Tag, an dem wir nur drei Stunden hatten. Deswegen hoffen wir, dass es diese Woche wieder mehr sind. Bei der Großdemonstration waren wir 8000 Demonstranten.

Wann und wo genau finden die Demos statt?

Puran: Immer freitags um 12 Uhr treffen wir uns an der Bockenheimer Warte. Es gibt aber teilweise Ausnahmen. Zum Beispiel sind wir einmal an der Konstablerwache losgelaufen. Bei den Großdemonstrationen, also bei den europaweiten oder weltweiten Terminen wie am 15. 03. oder nächste Woche am 12.04. gibt es immer einen zweiten Demonstrationszug für die Leute, die von außerhalb von Frankfurt kommen. Die treffen sich am Hauptbahnhof und beide Züge laufen aufeinander zu.

Gibt es schon konkrete Erfolge durch die Fridays for Future?

Puran: Naja, zum einen ist dieses Thema konstant in den Nachrichten, das ist schon mal Erfolg genug. Weil das Thema so aktuell ist, gibt es einfach keine Möglichkeit mehr, es zu ignorieren.

Gibt es denn auch Nachteile daran?

Puran: Ich glaube nicht, dass dadurch, dass wir auf die Straße gehen, etwas Negatives passiert. Es gibt Leute, die etwas Negatives hinein interpretieren, indem sie sagen, wir gehen nur auf die Straße, weil wir nicht zum Unterricht wollen. Das finde ich manchmal ein bisschen lächerlich, weil es für viele von uns super viel Arbeit ist, das nachzuholen, was wir verpassen. Ich kenne eine, die freitags noch Nachmittagsunterricht hat und dadurch jede Woche fünf Stunden Unterricht verpasst. Sie arbeitet alles nach, sie schreibt nächstes Jahr Abitur. Aber ja, es gibt immer wieder Leute, die kommen, weil sie schwänzen wollen, aber das sind einzelne Personen, die an einzelnen Tagen kommen und man kann es sich nicht leisten, jede Woche zu fehlen, wenn man nur nicht in die Schule will. Deswegen ist es ein Nachteil, dass man es negativ interpretieren kann, aber ich denke nicht, dass es negative Auswirkungen auf Schüler hat, die für Politik auf die Straße gehen.

Aber findest du es nicht auch ärgerlich, dass man wegen der Demonstrationen Unterricht verpasst und unentschuldigte Fehlstunden hat?

Puran: Ich glaube, es gibt einfach mittlerweile keinen anderen Weg mehr, das Thema ist zu dringend geworden. Natürlich finde ist es blöd, dass ich die Sachen nacharbeiten muss, aber das ist es mir wert. Und ich finde es eher schade, dass trotzdem noch nicht so viel passiert ist, wie in der Zeit hätte passieren können. Ich komme klar mit den Fehlstunden, also das ist von uns aus nicht wirklich das Problem.

Und wie denkst du, sehen das die Lehrer?

Puran: Ich kenne viele Lehrer, die das absolut positiv sehen, aber wir Schüler haben kein Streikrecht. Wenn ich in einer Fabrik arbeite und die Mehrheit der Leute in der Gewerkschaft entscheidet sich, dass sie streiken wollen, dann kann die Gewerkschaft einen Streik ausrufen, keiner muss mehr zur Arbeit gehen und es hat einen Sinn. Und das was wir tun hat auch einen Sinn, aber wir haben eben kein Streikrecht. Insofern gibt es sogar Lehrer, die das gut heißen, aber es wurde gesagt, dass man nicht entschuldigt wird, weil man ja außerhalb der Schulzeit streiken könne. Das ist auch vorher schon passiert, dass Leute dann auf Demos gegangen sind. Aber außerhalb der Schulzeit hätten wir diese Aufmerksamkeit überhaupt nicht bekommen. Dadurch, dass die Demos in Frankfurt erst um 12 Uhr beginnen und nicht wie in anderen Städten um acht oder um neun Uhr, verpassen wir zwei Stunden Unterricht, streiken aber bis 15 Uhr, also zwei Stunden länger, als wir müssten, wenn wir nur Unterricht verpassen wollen würden. Deswegen glaube ich, beweist das schon, dass es nicht um das Fehlen, sondern um das Handeln geht.

Bei wie vielen Fridays for Future warst du denn schon dabei?

Puran: Ich war das erste Mal nach dem Winterkonzert dabei, also bei ungefähr zwölf.

Was tust du sonst noch um die Umwelt zu schützen oder gegen den Klimawandel?

Puran: Also ich bin Vegetarierin, ich esse aber sehr wenige Tierprodukte und das nicht außerhalb von zu Hause, weil ich dort weiß, wo sie herkommen und welche Haltungsbedingungen sie haben. Ich versuche, soweit es geht, auf Plastik zu verzichten. Ich habe zum Beispiel in meinem Badezimmer, also in meinen Kosmetika und Duschsachen, gar kein Plastik mehr, sondern Haarseife, eine andere Zahnbürste, Zahnpasta-Tabletten und so weiter. Ich kaufe nur gebrauchte und faire Kleidung, das ist ein Anspruch, den man an sich haben kann und man spart auch viel Geld. Es geht also allgemein darum, seinen Konsum zu minimieren. Und ich repariere meine Kleidung. Das wird immer so schön vergessen, mittlerweile schmeißt man alles weg, aber wenn man nur seine Socken repariert, spart man schon viel Geld und tut der Umwelt viel Gutes.

Also würdest du so etwas auch den Schülerinnen und Schülern raten, die sich mehr für die Umwelt engagieren wollen?

Puran: Ja, ich schreibe im Moment auch an einer Rede für die Demo zu genau dem Thema. Ich glaube, darum geht es vielen. Meine Klasse fährt ja auch bald auf Abschlussfahrt. Dafür habe ich das Angebot gemacht, dass wir gemeinsam einen CO2-Ausgleich zahlen und das haben von den ungefähr 50 Schülern, die mitkommen, schon 15 angenommen. Es gibt Websites, bei denen man eingibt, von wo bis wo man fliegt, in welcher Klasse, in was für einer Art von Maschine, und sie rechnet einem dann aus, wie viel Geld man ihnen geben muss, damit ihre Umweltprojekte das ungefähr ausgleichen. Das ist nicht perfekt und es gleicht nicht aus, dass man geflogen ist, statt zum Beispiel Bahn zu fahren, aber es macht das zumindest ein bisschen besser. Ich würde allen empfehlen, wenn sie schon in den Urlaub fliegen, was sich manchmal nicht vermeiden lässt, so einen CO2-Ausgleich zu zahlen.

Herr Lindner von der FDP meinte ja, der Klimawandel sei eine Sache für Profis. Wie stehst du dazu?

Puran: Es haben uns sehr, sehr viele Wissenschaftler Recht gegeben. Es gibt eine riesige Wissenschaftlerbewegung, die sich hinter uns stellt und das sind die Profis. Insofern glaube ich, dass Herr Lindner sich da ein bisschen zusammenreißen und zugeben muss, dass es jetzt wohl auch mal an der Zeit ist, vielleicht nicht mehr unbedingt der FDP Recht zu geben, sondern den Leuten, die da wirklich Ahnung von haben.

Die meisten Politiker tun ja selbst nichts für die Umwelt und lenken durch Diskussionen über das Fehlen der Schüler in der Schule und durch Lob an die Aktivisten von ihrer eigenen Untätigkeit ab. Was würdest du diesen Politikern in einem persönlichen Gespräch sagen?

Puran: Gute Frage! Wir haben oft genug gesagt, dass es Zeit zum Handeln ist. Ich finde, mittlerweile sollten wir diese Leute fragen, was sie sich denn vorstellen, was gerade sie ihren Kindern hinterlassen, denn die meisten Politiker haben Kinder oder zumindest Verwandte, die Kinder haben. Es ist auch für sie Zeit, sich zu fragen, was sie da auswirken. Immer wieder kommen Totschlag-Argumente wie: „Ja, aber dann gehen Arbeitsplätze verloren.“ Wenn wir aufhören, Kohle abzubauen und mehr erneuerbare Energien benutzen, gibt es wieder neue Arbeitsplätze. Es gibt einfach nicht mehr so viel, was man denen sagen kann. Es ist Zeit, dass ihnen bewusst wird, dass sie was tun müssen, anstatt immer weiter zu reden.

Wäre es auch das, was du dir von den Politikern weltweit wünschen würdest?

Puran: Ja, aber ich glaube, dass es verschiedene Ansprüche an verschiedene Länder geben muss. Es gibt Länder, die deutlich größere Probleme haben, zum Teil auch dadurch, dass sie sie unter den Folgen des Klimawandels sehr leiden. Von denen kann man nicht dasselbe verlangen, wie von uns. Wir haben viel Geld, uns geht es gut und wir sollten uns langsam Gedanken darüber machen, dass wir natürlich unseren Lebensstil auf dem Rücken von anderen Ländern austragen, denen es schlechter geht. Deswegen ja, ich wünsche mir das von allen Politikern und Politikerinnen, aber ich ziehe sie verschieden stark in die Verantwortung, die europäischen eben stärker, als viele andere.

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview wurde am 9.04.2019 geführt.

Text: Sarah Ertel, 9f (18.5.2019) 

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Umweltschutz – was denken wir?

Tier- und Klimaschutz an unserer Schule

Wir, der katholische Religionskurs, welcher von Herrn Becker geleitet wird, bestehend aus den Klassen 10b, 10c und 10f, haben eine Umfrage bezüglich des Tierschutzes und zu der Demonstration „Fridays for Future“ durchgeführt. Befragt wurden 125 Personen, darunter Lehrer*innen und Schüler*innen aus den Klassen 5-10 sowie der Oberstufe.

Warum?

Wir haben uns für diese Umfrage entschieden, da an diesem Tag weltweit „Fridays for Future“ Demonstrationen veranstaltet wurden. Zuvor setzten wir uns im Religionsunterricht mit den Themen Umwelt- und Klimaschutz auseinander.  Letztlich ist diese Umfrage von uns durchgeführt worden, um ein breites Bild der Meinungen unserer Mitschüler und die daraus folgenden Resultate zu erhalten.

„Fridays for Future“- was ist das?

Eine Demonstrationsperiode mit dem Titel „Fridays for Future“ von Schüler*innen der gesamten Welt, die sich gegen die derzeit herrschende Klimapolitik richtet. Angefangen wurde dies von einer schwedischen Schülerin, namens Greta Thunberg, die 2019 zur Frau des Jahres gewählt und nun für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.

Jeden Freitag gehen Schüler*innen während der Schulzeit auf die Straße, um sich Gehör zu verschaffen. Zudem gibt es einmal im Monat eine internationale Demo, bei der sich alle Schüler*innen weltweit gleichzeitig versammeln.

Umfragefazit

Die Diagramme zeigen auf, dass…

  • …von 125 Schülern*innen 10 Vegetarier sind, 4 Veganer sind und wie erwartet die Mehrheit in diesem Fall 111 Personen Fleisch verzehren.
  • …86 Befragte bereit sind ihr Konsumverhalten zu ändern, als Statement für eine bessere Tierhaltung, 48 Personen sind es nicht.
  • …sich 27 aktiv, 63 passiv und 43 Schüler*innen gar nicht für den Tierschutz engagieren.

Insgesamt haben viele Schüler*innen Interesse an der Bewegung „Fridays for Future“ mitzuwirken, dies jedoch nicht tun, weil sie die Fehlstunden nicht entschuldigt bekommen. Widersprüchlich ist jedoch, warum ein Gymnasium offiziell seinen Schüler*innen keine Befreiung vom Unterricht erteilt, obwohl in der Schule unteranderem Lehrer*innen einen dazu motivieren, dass man demonstrieren gehen soll.

Ein Lösungsvorschlag wäre, beispielsweise wie in einigen Schulen in Berlin, nicht die Fehlstunden im Zeugnis einzutragen, sondern sich von den Eltern freistellen lassen zu können.

Unsere Ansichten

Als Fazit kann man sagen, dass die Antworten zu den Fragen meistens eindeutig ausfallen. Mindestens eine der Möglichkeiten ist klar Außenseiter. Trotzdem sind die Ergebnisse manchmal recht ausgeglichen, wie beispielsweise bei der Frage bezüglich der radikalen Tierschutzorganisationen. Hier liegt das Ergebnis nur um 15 Antworten auseinander. Man kann sagen, dass das Thema Tier- und Umweltschutz in der Schule angekommen ist. Die Schüler*innen haben bereits oft eine eigene Meinung zu diesen Themen entwickelt. Bei der Bewegung „Fridays for Future“ sind die Schüler sehr aktiv. Sie gehen zu den Demonstrationen und es ist ihnen meistens so wichtig, dass sie dafür Fehlstunden in Kauf nehmen.

Da wir uns im Unterricht ausgiebig mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt haben, finden wir die „Fridays for Future“- Bewegung wichtig und sind enttäuscht, dass das Kultusministerium uns daran hindert, für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen. Jedoch sind wir erfreut, dass vielen Schülern der Kampf gegen die aktuelle Klimapolitik wichtiger ist, als an ihrem Unterricht teilzunehmen.

Falls Ihr auch an unserer Umfrage teilnehmen wollt, dann klickt auf den untenstehenden Link, der führt Euch zu unseren Fragen!

https://www.umfrageonline.com/s/5cc74f0

Text und Grafiken: Simona Kadletz und der Religions-Kurs 10bcf von B. Becker (03.05.2019)

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Initiative "Für jüdisches Leben in Frankfurt und gegen Antisemitismus"

Bürgermeister Uwe Becker hat als ehemaliger Ziehenschüler ein besonderes Verhältnis zu unserer Schule. Nicht nur deswegen, sondern insbesondere auch, weil wir seine Initiative so unterstützenswert finden, war er am 05.04. bei uns zu Besuch, um im Beisein der Leistungskurse PoWi (Herold) und Deutsch (Rogler) das für seine Initiative entworfene Plakat zu präsentieren und direkt aufzuhängen!

Hier geht es zur Pressemitteilung:
https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8440&_ffmpar[_id_inhalt]=35308076

Text und Fotos: Carsten Herold (10.4.2019)

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Besuch aus Neuseeland an der Ziehenschule

Die Kontakte der Ziehenschule mit der Palmerston North Boys‘ High School begannen mit einer Anfrage aus dem Jahr 2011, als die neuseeländische Schule eine Partnerschule in Frankfurt suchte. Zunächst gab er nur Email-Kontakte, doch für das Frühjahr 2013 wurde der erste Besuch in Frankfurt anberaumt: Ca. 20 Schüler – nur Jungen – und zwei Lehrkräfte, Alison Dickinson und Jonathan Richards, kamen für 10 Tage nach Frankfurt, waren hier bei Gastfamilien untergebracht und reisten dann weiter nach Berlin, München und Bayreuth. Auch drei Jahre später, im April 2016, brachten Mrs Dickinson, Mr Richards und ein weiterer Lehrer, Willie Docherty, wieder PNBHS-Schüler an die Ziehenschule, diesmal sogar 26. In diesem Jahr sind es 19 Jungen und drei Lehrer: Alison Dickinson, Christina Belton und Kristofer Malicki, der eigentlich aus Bayern stammt. Seitens der Ziehenschule sind Fabio Ballaera und Julia Hinz für die Organisation des Aufenthalts verantwortlich.

Interessant ist, dass mehrere der diesjährigen Gastgeber auch schon vor drei Jahren dabei waren. Wie in jedem Jahr, so wurde auch diesmal eine gemeinsame Fahrt nach Heidelberg mit den Partnern und Partnerinnen aus der Ziehenschule durchgeführt – dem Verein der Freunde und Förderer sei Dank! Darüber hinaus machten die Neuseeländer Tagesfahrten nach Hockenheim, Stuttgart und Köln und nahmen mit ihren Gastgebern am Unterricht teil. Am 10. April verabschiedete sich die Gruppe von Frau Rogler, und der Schüler Robert Norman überreichte im Namen der PNBHS ein Geschenk.

Am 12. April reisen die Neuseeländer weiter nach Berlin, Leipzig, Nürnberg und München, wo sie jeweils einige Tage bleiben und ein volles Besichtigungsprogramm absolvieren werden. Am 24. April fliegen sie via Singapur und Auckland wieder zurück nach Palmerston North, wo sie erst am 26. April mittags erwartet werden.

Es bleibt zu hoffen, dass die Kontakte aufrecht erhalten und in ein Austauschprogramm auf Gegenseitigkeit münden werden. Allen Beteiligten und den Gastfamilien sei herzlich gedankt.

Text und Fotos: Marita Ebel (10.4.2019)

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Chemie – die stimmt

Tatjana Bischoff erreicht die dritte Runde im Chemiewettbewerb

Tatjana Bischoff (Klasse 9a) hat sich im Wettbewerb „Chemie – die stimmt“ am 20. März in der Landesrunde als eine der Landessiegerinnen in einer tollen Leistung für die länderübergreifende Finalrunde im Juni qualifiziert.

Tatjana Bischoff (im Bild ganz rechts), Foto: Marco Dörsam

50 Schüler*innen aus ganz Hessen und 10 Gäste aus Rheinland-Pfalz trafen sich zur dreistündigen, weit über den Schulstoff hinausgehenden Klausur. In angenehmer und sehr konzentrierter Atmosphäre stellten sie neben chemischem Wissen die Fähigkeit zur Lösung kniffliger Fragestellungen unter Beweis. Tatjana erzielte in dieser Klausur den 6. Platz aller 9. Klässler*innen und hat sich damit für die einwöchige Finalrunde im Juni qualifiziert.

Wir gratulieren Tatjana zu ihrem tollen Erfolg und wünschen ihr viel Spaß im Juni in Darmstadt!

Text: I. Höhler (2.4.2019)

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Pangea Mathematikwettbewerb 2019

Am 20.02.2019 nahmen 303 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 5 bis 10 an der 1. Runde teil, von denen sich sensationell 34 für die 2. Runde der (pro Stufe) 500 bundesweit Besten qualifizierten.

Unsere Besten in der 1.Runde waren Simon Götz Isele (6a) und Simon Breitenöder (7d), die alle Aufgaben richtig gelöst haben und Liane Shojai (8a), Jan Genadiev (8c), Bleron Bytici (9b) und Lotte Reimer (9f) mit nur einer falschen Antwort für die 20 Aufgaben.

Für die 2. Runde am 30.4.2019 haben sich ebenfalls qualifiziert:   
Konrad Tiesler (5c), Josefine Bastian, Maya Lenz (beide 5d), Muriel Saur (6d), Valerie Ziegler (7a), Frieda Brommer (7c), Yanning Schmidt (7d), Sofia Brötz (7f), Jonas Kötter (8b), Jette Bassermann (8d), Sophie Breitenöder (8f), Muhammad Tariq (9b), Moksh Shetty, Dong Woo Kim, Tom Maurer (alle 9c), Clara Zimmermann (9e), David Zhao, Caren Löcker, Jakob Wolf (alle 9f), Jakob Döll, Larissa Schneider, Natalie Zeiler (alle 9g), Alexander Castelli (10b), Puran Treue, Lucie Jäcker (beide 10c), Cornelius Heiming, Julie Kimpel (beide 10e), Christian Brüggen (10f).

Text und Foto: Martin Weitzmann (2.4.2019)

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Schreibwerkstatt

Ein Vormittag in der Redaktion der „Frankfurter Rundschau“

Schülerinnen der Ziehenschule besuchten am Donnerstag, den 21. Februar 2019, im Rahmen der Schreibwerkstatt die Redaktion der „Frankfurter Rundschau“, um einen Einblick in die Arbeitswelt eines Journalisten zu bekommen.

Nachdem wir mit unserer Lehrerin Frau Jensen den Weg mit der Bahn zurückgelegt und nach kurzem Suchen den Eingangsbereich des Gebäudes erreicht hatten, holte uns Thomas Stillbauer, ein sehr humorvoller und langjähriger Redakteur der „Frankfurter Rundschau“, einige Minuten später ab und führte uns in den Raum, in dem um 10 Uhr die Redaktionssitzung des heutigen Tages stattfinden sollte. Wir machten es uns auf dem Boden des Raumes gemütlich, während schon die ersten Redakteure den Raum betraten und sich auf die Stühle, die um einen großen ovalen Tisch standen, niederließen. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich zur Redaktionssitzung, sagte einiges zu der aktuellen Ausgabe und fragte nach der Meinung ihrer Kollegen und Kolleginnen. Diese lobten einige Artikel, kritisierten aber auch welche. Die größte Kritik galt dem Artikel „Rebellin gegen eine Welt voller Abfall“. Auf die Blattkritik folgte die Besprechung für die Themen der morgigen Ausgabe.

Als die Redaktionssitzung fünfzehn Minuten später beendet wurde, nahm sich Herr Stillbauer die Zeit, unsere Fragen zu beantworten. Wir lernten, wie ein Artikel zustande kommt und was er alles durchlaufen muss, um auf der Zeitung zu erscheinen, erfuhren die genauen Zahlen der Ausgaben von früher (190.000)  und heute (60.000), unterhielten uns über den Alltag und die vielen Freiheiten, die der Beruf als Journalist/in mit sich bringt, und über vieles mehr. Außerdem erfuhren wir, dass eine Redaktion nicht nur aus Redakteuren, die für die Zeitung schreiben besteht, sondern sich auch noch aus einer eigenen Rechtsabteilung und einer Internetredaktion, die sich um die Internetseite des Unternehmens kümmert, zusammensetzt. Thomas Stillbauer erzählte uns außerdem auch seine Geschichte, wie er den Beruf ergriff, nannte uns aber auch noch viele weitere Möglichkeiten, um Journalist/in zu werden. Man kann das Fach beispielsweise studieren, aber auch als „Freier Journalist“ sein Geld verdienen.

Nach dieser ausführlichen Fragerunde wurden wir durch die vielräumige Redaktion voller Arbeitsatmosphäre geführt. Uns wurden Blicke in die meisten Räume gewährt. Überall begegneten wir konzentrierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die ihren Kopf kurz hoben, uns ein freundliches Lächeln schenkten und ihre volle Konzentration daraufhin wieder dem Bildschirm widmeten. Alle Räume besaßen große Fenster, viele Computer und Journalisten, die ihre Arbeit ehrgeizig erledigten. Auf den Fluren der „Frankfurter Rundschau“ hingen bedeutungsvolle Bilder, die Geschichten aus anderen Zeiten erzählten.

Da sich die Redaktion der „Frankfurter Rundschau“ im Gegensatz zu früher stark verkleinert hat, ging die Führung durch alle zwei Etagen schnell zu Ende. Mit abschließenden Worten verabschiedete sich Thomas Stillbauer von uns und wir machten uns daraufhin wieder auf den Rückweg. Zurück in der Ziehenschule analysierten wir den lehrreichen Vormittag mithilfe von Fragen auf  Plakaten, die wir voller Freude beantworteten.

Abschließend kann man sagen, dass der Vormittag in der Redaktion der „Frankfurter Rundschau“ für die meisten Beteiligten ein sehr lehrreiches, spannendes und interessantes Erlebnis war.

Text: Alina Repking (WPU Schreibwerkstatt); Fotos: Andrea Jensen (22.03.2019)

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