Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Neubau der Ziehenschule

Wer wollen wir sein und wo wollen wir hin? - Eine Visionenwerkstatt im Rahmen des Pädagogischen Tages an der Ziehenschule

Eine beeindruckende Schulhistorie mit der Aula als Herzstück, dem inspirierenden Schulgarten und einem Lehrerkollegium, das mit Leidenschaft und viel Herzblut ein vielfältiges Angebot für die Schülerinnen und Schüler schafft – die Ziehenschule hat viel zu bieten und insbesondere in diesen Punkten waren sich die Teilnehmer des Pädagogischen Tages in Bezug auf die Stärken der Schule einig. Das Architektenteam von den „Berliner Baupiloten“, das den Tag organisierte, wollte sich ein Bild von der Schule machen und erfahren, wie sich Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte eine künftige neue Schule vorstellen. Mit Blick auf eine pädagogische Konzeption zum Um- und Neubau der Ziehenschule wurden diese Fragen in sieben zufällig zusammengestellten Teams im Rahmen eines eigens entwickelten Schul-Visionenspiels geklärt. Die Teams erarbeiteten in 17 Spielschritten ein Grundkonzept und eine Rahmenvision ihrer neuen Schule. Auch die Schülerinnen und Schüler, die Teil des Pädagogischen Tages waren, durchliefen das Visionenspiel als eigenes Team. Zum Abschluss eines für die Teilnehmer interessanten und inspirierenden Tages wurden die unterschiedlichen Ergebnisse vorgestellt und erläutert.

„Neue Wege entstehen, wenn wir sie gehen“ (Friedrich Nietzsche) – Ein erster Schritt auf dem Weg zum Um- und Neubau der Ziehenschule ist mit dem Pädagogischen Tag getan. Die „Berliner Baupiloten“ werden im nächsten Schritt detaillierte Schnittmengen der einzelnen Visionenspiele herausarbeiten und ihre Ergebnisse an das Bau-Phase 0-Team weiterleiten.

Text: Roland Carls; Fotos: Thuy Ly (5.11.2018)

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Besuch der INTERGEO

Schülerberichte zum Besuch vom 18.10.2018

Häufig fragt man sich ja, wofür man das alles braucht, was man in der Schule lernt: Physik, Mathe, Informatik? Auf der Messe in Frankfurt haben meine Klasse und ich Antworten auf diese Frage gefunden. Geodäten wenden Physik an, Matheformeln gehen in den Bau von Maschinen ein, die erstaunliche Dinge können, …

Am Donnerstag, den 18.10.2018 besuchte meine Klasse, die 9g, die Messe INTERGEO, einerseits um uns zu zeigen, dass es doch wichtig ist, was wir in der Schule lernen, und andererseits zur Berufsorientierung. Als wir dort ankamen, durften wir uns zunächst für ein paar Minuten in der Messehalle 12.1 umsehen, hier waren verschiedene Messgeräte ausgestellt. Wir, zwei Freundinnen und ich, kamen am Stadtvermessungsamt Frankfurt vorbei. Dort erklärte uns ein netter Mann, wie man die Daten ins Programm eingibt und wie aufgrund der Daten dann eine Stadtkarte erstellt wird. Er zeigte uns digital an einem Computer, wie man mit einer Software, die die Stadtvermessung Frankfurt verwendet, Strecken messen, bei Gebäuden die Grundfläche berechnen kann und vieles mehr.

Danach haben wir uns als Klasse getroffen und sind von Frau Przybilla und Herrn Setz von der Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. (DVW) empfangen worden. Sie hat uns erklärt, wie der Ausbildungsweg zum Vermessungstechniker verläuft. Geodäten und Vermessungstechniker sind Wissenschaftler, die sich mit der Erdoberfläche beschäftigen. Sie vermessen die Erde und tragen dies dann in unsere Kartensysteme ein, womit sie auch die Daten für unsere Navis und Routenplaner-Apps fürs Handy erzeugen. Danach erklärten uns zwei sehr nette Auszubildende (die eine macht ein amtliches duales Studium und der andere macht eine Ausbildung bei einem privaten Unternehmer), was sie genau bei ihrer Ausbildung machen müssen (z.B. häufig ein Grundstück im Außendienst ausmessen). Außerdem erklärte uns der Auszubildende den Unterschied der beiden Ausbildungen. Im Grunde machen sie dasselbe, nur dass er im Gegensatz zur Frau am Ende nicht verbeamtet wird, sondern ein eigenes Unternehmen gründen oder weiter in dem privaten Unternehmen arbeiten kann.

Danach teilten wir uns in drei Gruppen und wurden zwei Stunden durch die Halle zu verschiedenen Ausstellern geführt. Unsere erste Station war ein Stand von Geodäten, die auf dem Land arbeiten. Sie zeigten uns einen kurzen Film, in dem es darum ging, dass ein Team von Geodäten die Grundstücke von verschiedenen Bauern in einem kleinen Dorf zur besser Nutzung neu verteilt. Sie maßen Grundstücke und verteilten sie effektiv neu unter den Grundbesitzern. Jeder hatte so am Ende wieder eine gleich große Bestellfläche, nur effektiver zusammenhängend. Danach besuchten wir einen Stand, wo wir unsere Körpergröße messen lassen konnten: Die Geodäten an diesem Stand hatten ein Gerät entwickelt, womit man die Höhe vom Boden bis zum Messpunkt des Messgeräts messen kann. Jeder aus meiner Gruppe durfte sich einmal darunter stellen und sich messen lassen. Bei mir kam 1,68 m raus, obwohl ich mir sicher bin, dass ich min. 1,70 m groß bin… Bei der darauffolgenden Station ging es darum, Messwerte wiederzugeben. Der Mann am Messestand erklärte, dass sie ein Gerät entwickelt haben, das die Entfernung zu Gegenständen in der Umgebung bis zu einer Entfernung von 25 m messen kann, wobei alle 5 mm ein neuer Messpunkt aufgenommen wird. Dies sei wichtig, da sie somit ein sehr reales 3D-Modell der Baustelle erstellen und so besser ein Bauprojekt (z.B. Umbau der Gleisanlagen an einem Bahnhof) planen und konstruieren können. An der letzten Station wurde eine Karten-App vorgestellt, die laut der Person, die uns über die Messe führte, ein bisschen wie Wikipedia funktionieren würde. Als Nutzen kann man Kommentare hinterlassen oder die Karte verändern (d.h. Informationen hinzugeben, wie z.B. die Anzahl der Stockwerke, Öffnungszeiten des Geschäftes, Baustellen etc.).

Danach durften wir uns noch ein bisschen in der Halle umschauen. Meine Freundinnen und ich entdeckten einen Fahrsimulator (man steuerte ein Auto mit einem Kontroller). Am Ende fanden wir es witziger, meiner Freundin zuzuschauen als es selber zu probieren.

Die nette Frau hielt am Ende noch eine Rede darüber, dass wir jungen Leute der Nachwuchs von morgen bei den Geologen seien, hohe Aufstiegschancen hätten und nicht schlecht verdienen würden. Danach gingen wir noch in die Halle unter Halle 12.1. In dieser Halle befanden sich jedoch zum größten Teil Drohnen. Daraufhin war die Exkursion auch schon zu Ende.

Wenn man am Ende seiner Arbeit keine Lust mehr hat, als Vermessungstechniker zuarbeiten, kann man auch Polizist werden, denn Autofahrer fahren grundsätzlich langsamer, wenn sie einen Vermessungstechniker zusammen mit einem „Blitzer“ (Theodoliten) sehen.

Text: Anouk Niederberger

Am 18.10.2018 war ich mit meiner Klasse, der 9g, auf der INTERGEO in Frankfurt, einer Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. In Begleitung von unserem Physiklehrer wurden wir in drei Gruppen von teils Studenten der oben genannten Fachbereiche durch die Stände, der verschiedenen Unternehmen geführt. Wir wurden über die Ausbildungs- und späteren Studienmöglichkeiten aufgeklärt. An den verschiedenen Ständen wurden uns dann Kurzfilme gezeigt oder erklärt, zu welchen Themenbereichen gearbeitet und wie dabei vorgegangen wird. Einem Großteil der Klasse, mich mit einbeschlossen, hat der Leica-Stand für Landvermessung am besten gefallen, weil man dort auch selbst interagieren konnte.

Als Fazit kann ich sagen, dass es ein informativer und interessanter Ausflug war, den ich nur weiterempfehlen kann.

Text: Patrick Skoko

Fotos: Christoph Maitzen

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Herzlichen Glückwunsch!

Daniel Kopisitkiy erreichte den 2. Preis des Bundesfinales der deutschen Mathematik-Olympiade für die Klassenstufe 10. Von A. Lorz, dem hessischen Kultusminister, erhielt Daniel hierzu eine schriftliche Gratulation, die ihm im Rahmen der Gesamtkonferenz vom 23.10.2018 überreicht wurde. Das Kollegium der Ziehenschule gratuliert Daniel zu der besonderen Leistung! 

Text: Marc Blindow-Klinghammer, Ilse Marx; Fotos: Thuy Ly (31.10.2018)

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Lest Gedichte! - Lesung von Safiye Can

Halloween vs. Lyrik? - Wir können beides!

An diesem Halloween-Abend, 31.10.2018, haben sich in der festlich dekorierten Aula der Ziehenschule der Deutsch-LK der Q1 sowie zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler und Besucher für die Lyrik entschieden. Bei Klaviermusik von Andreea Paunel, Sekt und Snacks haben wir uns zusammen in die Welt von Safiye Can und ihren Gedichten begeben. Vor diesem bunt gemischten Publikum las die Offenbacher Lyrikerin aus einem ihrer Lyrik-Bände „Kinder der verlorenen Gesellschaft“.

Nach der Lesung entwickelte sich eine Diskussionsrunde mit Fragen wie „Wie kamen Sie zur Lyrik?“ oder „Woher nehmen Sie Ihre Inspiration?“. Neben dem Rahmenprogramm gab es unter anderem eine kleine Ausstellung der Leporellos des Deutsch-LKs und es wurde ein Film von der Künstlerin Tanja Leonhardt über den Besuch zweier Deutschkurse im Felsenmeer gezeigt.

Zu guter Letzt durfte der Halloween-Effekt nicht fehlen: Durch einen kleinen Technikausfall - welcher allerdings souverän gelöst wurde.

Wir danken Safiye Can für diesen Einblick in die vielfältige Welt der Lyrik und allen Besuchern sehr herzlich für Ihr Interesse.

Azurblauer Aufbruch Schriftkünstlerin Tanja Leonhardt
Am Klavier – Andreea Paunel
Lesung – Safiye Can

Safiye Can ist eine Offenbacher Lyrikerin, literarische Übersetzerin und Dichterin der konkreten und visuellen Poesie, die mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Sie leitet Schreibwerkstätten in Schulen und hält Lesungen, schreibt in deutscher und englischer Sprache und kann ihre ZuhörerInnen begeistern.

Text: Paula Fricke und der LK Deutsch, Frau Rogler; Bilder: Frau Rogler (31.10.2018)

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Wir haben gewählt!

Die Juniorwahl zur Landtagswahl in Hessen 2018 fand in der letzten Woche an der Ziehenschule statt. Die Schülerinnen und Schüler der Q1, des PoWi Leistungskurs der Q3 und die Schülerinnen und Schüler der 10b, 10c und 10d haben sich im Vorfeld der Landtagwahl als Juniorwähler betätigt. Das Ziel der Wahlsimulation ist das Erleben und Erlernen von Demokratie im Unterricht. Es hat sich gezeigt, dass diese Simulation in den Kursen und Klassen zu ernsthaften Diskussionen geführt hat und das bei uns an der Schule ein großes Interesse für Politik herrscht.

Die Wahlbeteiligung lag bei über 90 %! 

Klarer Wahlsieger waren an der Ziehenschule die Grünen mit 26,8 %, gefolgt von der SPD mit 20,7%, gleich auf CDU und Die Linke mit jeweils 15,1 % und die FDP mit 7,8 %. Alle sonstigen Parteien wären an der Sperrklausel gescheitert, auf sie entfielen insgesamt 14,6 % der Stimmen.

Es wurde insgesamt an 260 Schulen in Hessen gewählt. Hier finden Sie das Gesamtergebnis:
http://www.juniorwahl.de/landtagswahl-hessen-2018.html (externer Link). 

Angelika Engelhardt (29.10.2018)

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95 Jahre Verein der Freunde und Förderer

Am 26.10.2018 feierte der Förderverein der Schule aus Anlass seines 95-jährigen Bestehens eine Jubiläumsparty in der Aula mit Live-Musik. Vielen Dank an die Thursday Night Guys und allen, die mitgeholfen haben, diesen Abend so toll zu gestalten! Es war ein wunderbares Fest, bei dem Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, Ehemalige und viele Mitgleider des Vereins der Freunde und Förder bis in die Nacht redeten und tanzten und die Aula zum Party Room machten.

Katrin Unrath-Scharpenack und Heidrun Althen, VFF (29.10.2018)

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Schüleraustausch mit Mérignac

Bericht von Julie Jette, Lilli, Jakob und I Madee

Am 18. September sind wir, die Klasse 8d, nach Mérignac gefahren. Um 22 Uhr kamen wir am Bahnhof an und haben dort unsere Austauschpartner kennengelernt. Am nächsten Tag waren wir in der französischen Schule. Die Schule beginnt hier erst um halb neun und wenn man zu spät kommt, muss man am Eingang klingeln, weil die Tore dann geschlossen sind. Vormittags haben wir oft Ausflüge unternommen. Wir waren mehrmals in Bordeaux und haben die Stadt besichtigt. Einmal waren wir auf der Dune du Pyla, das ist die größte Düne Europas, sie ist 106 Meter hoch. Wir haben sogar Austern probiert. In Saint-Emilion haben wir eine Stadtrallye gemacht und alle haben Macarons gewonnen (die echten, nicht die bunten!). Saint-Emilion ist für ihren Weinbau bekannt und ihre Felsenkirche. Nachmittags haben wir etwas in den Familien unternommen. In Mérignac gibt es einen sehr leckeren Kuchen, der Canelé heißt. Uns hat es hier sehr gefallen, im Juni werden unsere Austauschpartner zu uns nach Frankfurt kommen.

L'histoire de Nellie, Emilie et Cassidy

Le premier jour, deux élèves français nous ont présenté leur collège. Après nous avons accompagné les élèves en cours, c’était très intéressant. Le lendemain, leur prof d’allemand (Monsieur Becker) nous a fait une visite historique de Bordeaux. En plus, nous avons visité la maison de l’huître et nous en avons goûté. Nous sommes aussi montés sur la Dune du Pilat, sous la pluie malheureusement. Le week-end tout le monde a fait des excursions avec sa famille. Lundi, nous sommes partis à Saint-Emilion où une dame nous a montrés l‘église monolithe et nous avons fait un jeu de piste. Après nous avons pu acheter des souvenirs pour nos parents, par exemple du vin ou des macarons. Le lendemain nous sommes retournés à Bordeaux et on a fait une visite en bus. Il faisait très froid, mais c’était quand même très intéressant. L’après-midi nous avons fait des expériences dans une exposition interactive sur le temps et les rythmes des êtres vivants. Le dernier jour, nous avons encore accompagné nos corres‘ à l’école.

Texte: Schülerinnen der 8. Klassen; Fotos: Frederik Baumüller (21.10.2018)

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Wegscheide 2018

Bei trockenem, sonnigem Wetter fuhren die vier Busse auf das Gelände der Wegscheide, womit eine schöne Themenwoche für alle begann. Sechs 6. Klassen bezogen ihre zum Teil in diesem Jahr erst fertiggestellten Häuser, und nach dem Auspacken und erstem Mittagessen wanderten einige Gruppen bereits die Teufelsleiter hinunter zum Haselbach, in dem viele Schüler Abkühlung suchten. Im Verlauf einer sonnigen Woche wurden viele schöne Projekt und Ausflüge gemacht. Unter anderem wanderten Klassen nach Bad Orb oder zum Beilstein, andere wiederum machten Specksteinskulpturen oder erkletterten die Baumkronen des Geländes. Auch Imkerei und Bienenkunde standen auf dem Programm sowie Kooperationsspiele. Am Dienstag wurde der traditionelle Sporttag unter der Leitung der Sportlehrer Chris Helding und Roland Carls durchgeführt. Nicht nur an diesem Tag waren die Mentoren eine tatkräftige Unterstützung. Besonderes Lob verdienen auch die kompetenten Sanitäter, die in kleinen und auch größeren Einsatzfällen eine großartige, unverzichtbare Arbeit geleistet haben.

Text und Bilder: LehrerInnen von der Wegscheide Klassenfahrt (28.9.2018)

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Survival

In der Themenwoche vor den Herbstferien lernten die Schülerinnen und Schüler der 10f sogenannte Survival-Techniken kennen. Zunächst wurde der fachgerechte Umgang mit Karte und Kompass geübt. Dann wurden Feuerbohrer gebaut, inklusive Bogen, Holzgriff, Bohrholz und Bohrstab. Es bildeten sich Glutnester, so dass Feuer ohne Feuerzeuge oder Streichhölzer entfacht werden konnten. Auch Zunder und Markasit, ein Feuerstein, kamen zum Einsatz. Dazu wurde der sichere Umgang mit Holzwerkzeugen geübt und Techniken zum Baumfällen und Entasten angewendet. Zum Abschluss wurden im Wäldchen des Schulgeländes aus den vorhandenen Materialien Notunterkünfte zur Übernachtung gebaut. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert an dem abwechslungsreichen Programm.

Text und Bild: Dirk Krautwig (25.9.2018)

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Lesung von Jason Reynolds

"Ghost" im Literaturhaus

Ghost, so heißt Jason Reynolds neues Werk, in dem es eben um diesen Jungen, Ghost (eigentlich Castle Crenshaw), geht, der in seinem kurzen Leben schon viel (davon) rennen musste, regelmäßig in Schwierigkeiten gerät, nun aber die Bekanntschaft mit Coach Brody macht, der ihn in sein Team aufnimmt. Ob das die Wende in Ghost´s Leben ist? Das fragten sich auch die Schüler*innen der Klasse 9b, als in den letzten Wochen - zumeist gegen Ende des Unterrichts - aus dem Buch Ghost vorgelesen wurde. Wie passend, dass Jason Reynolds zufällig am 19. September im Literaturhaus Frankfurt war, um eben dieses Buch vorzustellen. Für Alle war es der erste Besuch in dieser Frankfurter Institution und auch die erste Begegnung mit einem (englischsprachigen) Autor. Niemand wurde enttäuscht! Jason Reynolds, der schon vor drei Jahren mit seinem Werk When I was the Greatest in Frankfurt zu Gast war, ist eine Erscheinung. Groß, mit tiefer Stimme, einem markanten Akzent und eigentlich immer einem Lächeln parat, das ansteckt. Kurz: Ein authentischer Typ mit der passenden street credibility, da in ärmlichen Verhältnissen in Washington D.C. aufgewachsen und teilweise als Obdachloser in Brooklyn lebend.

Moderiert wurde das Gespräch von Fridtjof Küchemann von der FAZ, mit Unterstützung von Philipp Herold, deutscher Vizemeister im Poetry Slam, der einige Passagen vorlas. Highlight war aber natürlich Jason Reynolds selbst, der gleich zu Beginn die ersten Seiten aus Ghost las. Nach einer knappen Stunde begann die offene Fragerunde und Jason Reynolds beantwortete wirklich jede Frage, ob danach wie reich er sei oder wer seine Lieblingsautoren wären. Fragen konnten auch auf Deutsch gestellt werden, die meisten Schüler jedoch trauten sich und fragten auf Englisch, sicher auch ein Merkmal dafür wie gelungen die Veranstaltung war. Die abschließende Autogramm- und Selfierunde war dementsprechend mit langen Wartezeiten verbunden. Für die Schüler der 9b war es ein tolles Ereignis, „inspirierend“ sei es gewesen. Wir waren zumindest die letzten, die an diesem Tag das Literaturhaus verließen.

Text und Bild: Carsten Herold (19.9.2018)

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