Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Vorlesewettbewerb

Am Vormittag des 28.11.2017 fand in der Schülerbücherei unser traditioneller Vorlesewettbewerb der Stufe 6 statt.

Unsere diesjährigen Gewinner: Platz 1 errang Levente Molnar aus der 6b; er überzeugte die Jury aus Lehrern, Eltern und Schülern mit einer lustigen Textpassage aus dem Buch "Der kleine Nick". Er wird nun die Ziehenschule beim Regionalentscheid im neuen Jahr vertreten. Die Plätze 2 und 3 belegten Philipp Merl aus der 6d und Valerie Ziegler aus der 6a.

Text und Fotos: Brigitte Bergmann/Martina Thalheimer

Weiterlesen …

Einblicke in die Biotechnologie

Vortrag über Algenbiologie und in die Gewinnung von Impfstoffen

Im Rahmen einer Veranstaltung zur Berufs- und Studieninformation gab Herr Prof. Dr. C. Griesbeck am 27.11.2017 den Schülerinnen und Schüler der Q3 die Möglichkeit, über den Tellerrand des schulischen Wissens zu blicken. Dabei wurde zum einen das interdisziplinäre Forschungsgebiet der Biotechnologie vorgestellt und zum anderen wurde über die hervorragenden Studienbedingungen am Management Center Innsbruck (MCI) informiert.

Zu Beginn seines 90minütiigen Vortrages stellte Herr Prof. Dr. Griesbeck die Biotechnologie als einen interdisziplinäreren Forschungsbereich aus Biologie, Chemie und der Verfahrenstechnik vor. So seien Biotechnologen mehr Generalisten, die den gesamten Forschungsprozesses begleiten als Spezialisten, die nur für einen kleinen Teil des Ganzen verantwortlich sind. Den Fokus seines Vortrages legte Herr Prof. Dr. C. Griesbeck  auf seinen eigenen Forschungsschwerpunkt, der Algenbiologie und deren mögliche zukünftige Bedeutung. Bereits heute werden Algen bei der Gewinnung von Lebensmittelfarbstoffen und gesunden Omega-3-Fettsäuren genutzt. Aber auch die Verwendung als UV-Hautschutz in Cremes, die Gewinnung von Antibiotika oder der Einsatz bei Allergenen sind Gegenstand der heutigen Forschung. Ein weiterer spannender Forschungsansatz ist die Untersuchung der Lichtempfindlichkeit von Algen. Hieraus ist das Forschungsgebiet der Optogenetik entstanden. Erste Versuche, bei denen das Verhalten von Mäusen in Abhängigkeit von Licht untersucht wurde, sind so vielversprechend, dass in Zukunft u.U. gar Blindheit behandelt werden kann.  Die Schülerinnen und Schüler der Q3 blicken auf einen spannenden Einblick in einen Forschungsbereich der Biotechnologie zurück.

Text und Bilder: Patrick Löffler

Weiterlesen …

Bericht aus dem MINT-Bereich

Vortrag über Algenbiologie und in die Gewinnung von Impfstoffen

Im Rahmen einer Veranstaltung zur Berufs- und Studieninformation gab Herr Prof. Dr. C. Griesbeck am 27.11.2017 den Schülerinnen und Schüler der Q3 die Möglichkeit, über den Tellerrand des schulischen Wissens zu blicken. Dabei wurde zum einen das interdisziplinäre Forschungsgebiet der Biotechnologie vorgestellt und zum anderen wurde über die hervorragenden Studienbedingungen am Management Center Innsbruck (MCI) informiert. 

>>Mehr...

Text und Bild: Patrick Löffler

Weiterlesen …

Austausch nach Lyon 2017

Der diesjährige Austausch der achten Klasse (8f) nach Lyon fand vom 25.09.2017 bis 05.10.2017 statt. Wir wohnten zehn Tage lang bei unseren französischen Austauschschülern und hatten die Chance, den französischen Alltag kennenzulernen. Im Frühjahr des nächsten Jahres werden die Franzosen zu uns kommen. Am Tag der Fahrt nach Lyon waren wir alle sehr aufgeregt. Leider konnten wir nicht direkt nach Lyon fahren, da die Zugstrecke gesperrt war. Am Bahnhof wurden wir von unseren Austauschfamilien abgeholt. In Lyon machten wir sehr viele Ausflüge, beispielsweise zu der beeindruckenden Basilika „ Notre Dame de Fourvière“, zu einer Schokoladenmanufaktur oder zu den großen „Parc de la Tête d´Or“. Auch den „Vieux Lyon“ und seine schönen Gebäude und Gassen besichtigten wir. Ein besonderes Ausflugsziel war das Rathaus von Lyon, in dem wir offiziell empfangen wurden. Den französischen Unterricht des collège Jean Perrin schauten wir uns auch an. Wir konnten viele Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Schulsystem feststellen. Einerseits dauern die Schulstunden 55 Minuten und bei uns nur 45 Minuten. Außerdem dauert der Unterricht täglich von 8 Uhr bis 16 Uhr bzw. 17 Uhr, was deutlich länger ist als in unserer Schule. Darüber hinaus wird streng kontrolliert, wer die Schule betritt. Eine solche Kontrolle gibt es bei uns nicht. Die Lehrer sind zudem strenger als bei uns. Die Abende und das Wochenende verbrachten wir in den Familien. Wir waren alle sehr zufrieden und verstanden uns sehr gut mit den Austauschschülern. Natürlich war es nicht einfach, sich ausschließlich auf Französisch zu verständigen, aber wir konnten dadurch einiges lernen. Die Reise nach Lyon gefiel uns allen sehr gut und wir denken, dass es eine wichtige Erfahrung war.

La visite à Lyon nous a beaucoup plu parce que nous avons pu découvrir la vie quotidienne française et nous avons trouvé beaucoup de nouveaux copains.

Text und Fotos: Charlotte und Lotte für die 8f

Weiterlesen …

Lesung mit Annelise Heurtier

Am 21. November 2017 nahm der Französisch-LK der 11. Klasse der Ziehenschule im Rahmen des französischen Jugendliteraturpreises (Prix des Lycéens) an einer Lesung in der Wöhlerschule teil. Eingeladen worden wurde Annelise Heurtier, Autorin des für den Preis vorgeschlagenen Buches „Là où naissent les nuages“, in welchem Amalia, eine sechszehnjährige Pariserin sich auf in die mongolische Hauptstadt im Rahmen einer humanitären Reise macht.

Die Lesung war ein ganz besonderes Erlebnis. Jeder konnte der Autorin Fragen stellen, welche  sie immer ganz ehrlich und gelegentlich mit Humor beantwortete. Doch auch erzählte sie über sich, über ihre ganz besondere Arbeit als Autorin, über ihre Inspirationsquellen und Vielem mehr. Die Mongolei, Ort des Geschehens in ihrem Buch, kam ihr zum Beispiel ganz zufällig, als sie mit ihrem Sohn auf Tahiti ein Buch durchstöberte. 

Zudem erzählte Annelise Heurtier auch etwas über ihre anderen Romane, alles ganz interaktiv. Eines ihrer Bücher handelt von der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten, weshalb sie rassistische Werbeplakate dieser Zeit mitgebracht hat, um uns die damalige Stimmung besser veranschaulichen zu können.

Die Pointe war wohl, als sie erzählte, jemand habe einen Wikipediaeintrag über sie geschrieben und ihre Geburt ins 15. Jahrhundert gesetzt! Oder, als sie erklärte, dass nur einer von tausend an Bücherverlagen geschickten Bücherentwürfen veröffentlicht werde!

Annelise Heurtier hat einen hinterlassenden Eindruck gemacht. Sie hat uns bewiesen, dass Autoren nicht immer dem Klischee eines fast verstorbenen und unsympathischen alten Mannes  entsprechen. Die Botschaft ihres Buches hat sie wohl auch sehr gut vermittelt: uns Jugendliche zum Nachdenken anregen.

Louis Matthay (für den Französisch-LK der 11. Klasse)

Weiterlesen …

Hallenfußball-Stadtmeisterschaften

Den Stadtentscheid der Mädchen holt sich die Ziehenschule

Zwei Wochen nach unseren erfolgreichen Tischtennis Stadtmeisterschaften fuhren am 15.11.2017 das französisch-deutsche Lehrer-Team und drei Schüler-Mannschaften „Les Bleus“  wieder zu einem Stadtentscheid. Diesmal ging es zum Hallenfußball im Soccers Point/Niederrad.

Die drei Mannschaften bestanden aus Kindern, die unsere Fußball AGs besuchen. Während unser Jungen Team II eine sehr starke Gruppe mit der Carl von Weinberg- und der Riedberg Schule erwischte und dort erst in ihrem Abschlussspiel den ersten Dreier schaffte, schlitterte das Jungen Team I äußerst knapp am Halbfinale vorbei und sicherte sich im 7m Schießen den 5. Platz.

Unsere Mädchen spielten ein fantastisches Turnier und gewannen bei ihrer ersten Teilnahme gleich den Stadtmeistertitel. Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Zaun und Frau Benzin, die die Mädchen Fußball AG freitags in der 7. Stunde leiten, sowie an Herrn Ghoulla, der mittwochs und donnerstags ebenfalls in der 7. Stunde die Jungs trainiert.

Alle drei AGs sind sehr gut besucht. Trotzdem sind weitere interessierte Schülerinnen und Schüler immer willkommen. Der nächste Stadtentscheid findet für uns am 20.12.17 in der Friedrich-Ebert-Schule (Seckbach) im Futsal statt. Dorthin fahren Frau Maire und Herr Ghoulla mit einem Team aus der Mittelstufe.

Chris Helding

Fotos: Chris Helding

Weiterlesen …

Besuch des französischen Jugendfilmfestivals

Berichte über die Cinéfête 18: „Mein Leben als Zucchini“

Am 9. November waren wir mit der Klasse im Kino und haben den Film „Ma vie de courgette“ gesehen. Der Film handelt von einem Jungen, der ins Waisenheim gebracht wird, nachdem seine Mutter bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. Dort will er nur „Zucchini“ genannt werden, weil ihn seine Mutter immer so genannt hat. Einige Zeit später kommt ein neues Mädchen in das Waisenheim. Das Mädchen heißt Camille und Zucchini verliebt sich sofort in sie. Im Waisenheim wird er oft von dem Polizisten besucht, der den Unfall seiner Mutter untersucht hat. Zucchini malt immer Bilder über sein Leben im Waisenheim für ihn. Am Ende werden Zucchini und Camille von dem Polizisten adoptiert. Dank des Untertitels konnten auch diejenigen, die nicht fließend Französisch sprechen, den ganzen Film verstehen.
Samuel Fischer, 6d

Unsere Klasse, die 5e, hat am 10. November 2017 das französische Jugendfilmfestival „Cinéfête 18“ besucht. Unser Film hieß „Ma vie de Courgette“ und lief in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Er widmet sich dem kleinen Jungen namens Icare oder auch Courgette (= Zucchini) genannt. Als seine Mutter stirbt, fühlt sich Courgette ganz alleine auf der Welt. Das ändert sich, als er im Kinderheim die anderen Kinder kennenlernt. Das sind: Simon, Ahmed, Jujube, Alice, Béatrice und Camille. Besonders das Mädchen Camille wächst im ans Herz und gemeinsam erleben sie einige Abenteuer. Am Ende werden beide von einem Polizisten adoptiert. Uns hat der außergewöhnliche Film gefallen. Er war berührend, traurig aber auch lustig.
Lana Kovac, 5e

Fotos: Alice Genty-Beckers

Weiterlesen …

Berichte aus dem MINT-Bereich


Ziehenschülerinnen gewinnen Technik-Sonderpreis 

Franziska Benzin und Anna-Marie Kötter haben auf der MINT-Messe im hessischen Landtag mit ihrer Erfindung, dem Blindenhut - auch Fledermauskappe genannt - und ihrer tollen Präsentation die Jury überzeugt. Die Ziehenschule kann sich über den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis des VDMA (Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) freuen. Mehr...

Fotos und Bericht: Ines Höhler


MINT Girls Camps - Erfahrung

Beatrice Jane Tan besuchte in den Sommerferien 2017 das MINT Girls Camp in Frankfurt. Dieses Camp ist für Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren geeignet und bietet vielfältige Einblicke in Berufe der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Beatrice berichtet von ihren Erfahrungen auf dem MINT Girls Camp. Mehr...

Text: Beatrice Jane Tan, Foto: Christoph Maitzen

 

Weiterlesen …

Ziehenschülerinnen gewinnen Technik-Sonderpreis 

Franziska Benzin und Anna-Marie Kötter (beide E-Phase) stellten am 13. November auf der MINT-Messe im hessischen Landtag ihren Blindenhut - auch Fledermauskappe genannt - vor. Der Hut wurde in der Junior-Ingenieur-Akademie entwickelt. Er besteht aus Ultraschallsensoren und Ausgabemedien; das Ziel ist es, blinden Menschen in unbekannter Umgebung helfen zu können. Dieses durchdachte, hilfreiche und innovative Produkt sowie die tolle Präsentation der beiden Schülerinnen überzeugten die Jury und die Ziehenschule kann sich über den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis des VDMA (Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) freuen. Herzlichen Glückwunsch an Anna-Marie und Franziska!

Ines Höhler

Wie funktioniert der Blindenhut?

Fotos: Ines Höhler

Weiterlesen …

MINT Girls Camps - Erfahrung

In den Sommerferien 2017 habe ich das MINT Girls Camp in Frankfurt besucht. Dieses Camp ist für Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren und bietet Einblicke in Berufe der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Organisator ist die Sportjugend Hessen. Die MINT-Angebote werden durch Provadis, wo das von mir besuchte Camp stattgefunden hat, und weiteren Partnerunternehmen durchgeführt und gefördert. Sechs Tage haben wir, 20 Mädchen und zwei Betreuerinnen, in einer schönen Jugendherberge, die von der Natur umgeben war, gewohnt. Sie war in der Nähe von der Commerzbank Arena in Höchst, wo auch Sportler übernachten.

Am Anfang haben wir Kennenlernspiele gemacht und durch sportliche Betätigung in Gruppenspielen wurde unsere Gruppe über die Tage zusammengeschweißt. In jedem Berufsbereich gab es zwei Ausbilder von Provadis, die uns alles gezeigt und beigebracht haben. Außerdem wurden wir jeden Tag mit einem Bus auf das Firmengelände von Provadis gefahren und abgeholt.

In Informatik hat man uns erst etwas über die Berufe in diesem Bereich erzählt – genauso in den anderen Berufsbereichen –, dann haben wir gelernt mit der Programmiersprache Java kleine Programme zu programmieren, wie zum Beispiel eine Ampel, die auch die Farben wechseln kann. Nach der Mittagspause, wo wir in dem großen Gebäude in der Mensa leckeres Essen gegessen haben, ging es weiter mit dem Arbeiten.

Am nächsten Tag ging es mit der Elektronik weiter, dazu gehören theoretische Kenntnisse und passende Arbeitskleidung, um sicher arbeiten zu können. Die Arbeitskleidung wurde uns gestellt. Dann konnten wir nach Anleitung ein eigenes Verlängerungskabel für den Garten bauen und die Skyline von Frankfurt mit einem Draht biegen.

Bei der Mechanik haben wir aus Stahl einen Flaschenöffner gemacht, wo man auch den ganzen Tag stehen musste, aber auch die ganze Zeit beschäftigt war, vor allem mit dem Schleifen des Stahls. In dem Bereich Naturwissenschaften haben wir in einem Labor in Gruppen Aspirin geprüft und abhängig von der Reinheit die Freigabe erteilt. Also entschieden, ob die Substanz als Medikament verkauft werden darf oder nicht. Unsere Untersuchungen haben wir dokumentiert und mit einer Formel ausgerechnet, wie rein die Substanz ist.

Am letzten Tag gab es ein Berufsberatungsgespräch, wo ich sehr viel lernen konnte und ich dadurch erfahren habe, dass es eine Berufsberatungsstelle auch an der Ziehenschule gibt. Das Besondere an dem Tag war, dass wir unsere Abschlussvorträge über die Tage im Camp gehalten haben und dass uns Reporter vom Fernsehen sowie von der Zeitung gefilmt und interviewt haben.

Besonders schön fand ich die vielen Freizeitaktivitäten, zum Beispiel den Escape Room oder die Spiele draußen, und natürlich die Freundschaften, die sich dadurch gebildet haben. Tatkräftig unterstützt haben uns die Betreuerinnen und Herr Mahler, stellvertretender Leiter für Bildungs- und Forschungsprojekte bei Provadis. Abschließen kann ich noch sagen, dass es mir sehr gefallen hat, unter anderem auch wegen den vielfältigen Aktionen, die wir gemacht haben. Weiter, weil ich sehr viele neue Einblicke in das Berufsleben bekommen habe und weil man so viele unterschiedliche und neue Leute kennenlernen konnte. Für die 50 Euro Selbstbeteiligung wurde uns sehr viel ermöglicht.

Text: Beatrice Jane Tan, Foto: Christoph Maitzen

Weiterlesen …