Unser Aufenthalt in Paris
Mittwoch, 19.03.2026
Wir trafen uns alle an diesem schönen Mittwoch gemeinsam an unserem schönen Hauptbahnhof in Frankfurt. Alle waren gut gelaunt und alle wussten, es wird eine großartige Zeit. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir an der „Gare de l‘Est“ in Paris an. Die Deutschlehrerin der Franzosen, Madame Condé, begleitete uns zur Schule, dem Collège Louis Blériot in Levallois-Perret, wo die Franzosen schon warteten. Wir verabschiedeten uns voneinander und verbrachten den restlichen Tag in den Familien.
Donnerstag, 19.03.2026
Als allererstes wurden wir von dem netten Schulleiter der Schule, die sich in Levallois-Perret befindet, einem kleinen schönen Ort im Wesen von Paris, begrüßt. Anschließend konnten wir interessante Einblicke in den Unterricht in Frankreich gewinnen. Dort haben wir gesehen, dass das Schulsystem sich in vielen Dingen vom deutschen unterscheidet. Gestärkt von einem leckeren Mittagessen konnten wir in der Bibliothek Spiele spielen. Später trafen wir die Franzosen wieder und machten eine aufregende Rallye in Levallois-Perret.
Freitag, den 20.03.2026
Nach einer kurzen Fahrt mit der U-Bahn kamen wir am Louvre an und haben uns von dort aus auf den Weg gemacht zu einem spannenden und lustigen Spaziergang durch die Tuillerien-Gärten, vorbei am Obelisken auf der Place de la Concorde über die Champs Élysées zum Arc de Triomphe.
Nach einem schönen Picknick am Trocadéro sind wir in der Nähe des Eiffel-Turms auf ein so genanntes „Bateau Mouche“ gestiegen und haben Paris von der Seine aus gesehen. Ein Audio Guide hat spannende Sachen erzählt, wo wir uns erst mal dachten: „Das ist doch völliger Mumpitz.“ Doch, natürlich war das alles richtig.
Montag, den 23.03.2026
Nach einer Fahrt mit der französischen S-Bahn kamen wir in Versailles an. Nachdem wir einen tollen Workshop im Spiegelsaal des Schloss hatten, in dessen Rahmen wir zur „Marche de la cérémonie des Turcs“ von Jean-Baptise Lully ein Menuett im Stil des 17. Jahrhunderts tanzten, hatten wir einen zweiten Workshop im Marstall des Schlosses. Dieser handelte von antiken Helden und Mythen.
Später kamen wir wieder spät an der Schule an, und alle waren sich einig: Das war einer der besten Tage.
Dienstag, den 24.03.2026:
An dem Tag ging es ein bisschen ruhiger zur Sache, nicht so turbulent wie am Vortag. Als erstes nahmen wir wieder einmal am Unterricht der Franzosen teil und später fuhren wir dann in das Viertel „Le Marais“. Nachdem wir im „Musée Carnavalet“ eine toll organisierte Rallye gemacht hatten, hielten wir uns auf der „Place des Vosges“ auf, wo wir auch picknickten. Anschließend gingen wir zu Fuß zur Kathedrale Notre-Dame.
Mittwoch, den 25.03.2026
Schneller, als wir „Sapperlot“ sagen konnten, kam auch schon der Abreisetag. Leider mussten wir uns schon von unseren Gastfamilien trennen. Die Rückfahrt war nur halb so gut wie die Hinfahrt und mit ambivalenter Stimmung liefen wir in die Arme unserer Eltern. So schnell werden wir dieses Abenteuer nicht vergessen.
Danke an Herrn Dietrich, Frau Dr. Michel und Herrn Baumüller, die uns diese Erfahrung ermöglicht haben.
Henri Scheid und Theo Berger, Klasse 8d; Bilder: Stefan Dietrich (09.05.2026)
Veröffentlicht in: Bilingual