Klimacheck zur Artenvielfalt
Welche Pflanzen im Schulgarten profitieren von wärmeren Temperaturen?
Nach der Begrüßung durch Herrn Maitzen, Fachbereichsleiter des naturwissenschaftlich-mathematischen Fachbereichs der Ziehenschule, besuchten am 27.05.2026 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars der Biologie-Didaktik der Uni Frankfurt unseren Schulgarten.
Diesmal stand die Artenvielfalt im Hinblick auf die zunehmend wärmeren Sommer und milderen Winter im Mittelpunkt der Betrachtung. Feststellbar ist, dass der heimische Walnussbaum (Juglans regia) hiervon profitiert und hiervon viele Jungpflanzen auffindbar sind, was für die Tierwelt (z. B. Eichhörnchen) eine Bereicherung ist.
Umgekehrt sind wärmeliebende Arten wie der „Fünfblättrige Wein“ (Parthenocissus inserta) und der Efeu (Hedera helix) zwar ebenfalls bevorteilt, stellen aber eine Bedrohung für die Artenvielfalt dar, da sie geschützte Pflanzenarten in unserem Schulgarten überwuchern können. Spannend bleibt auch die Frage, ob das Einsetzen von jungen Buchen im Schulwald gelingen würde. Könnten sie sich behaupten?
Den Studierenden wurden Möglichkeiten zum Artenschutz im Schulgarten durch aktive Pflege aufgezeigt, was die Vermittlung von Artenkenntnissen an die Garten-AG-Schüler voraussetzt. Man kann schließlich nur das schützen, was man (er)kennt. Am Ende stand die Bewässerung des Gartens an diesem warmen Sommertag an. Unsere Besucher hatten nicht nur viel Spaß in unserem Schulgarten, sondern nahmen auch wichtige Erkenntnisse für Ihr Studium mit nach Hause.
Text: Dr. M. Poppek; Fotos: Dr. Huertas de Schneider (11.6.2026)
Veröffentlicht in: Nachhaltigkeit