Abheben, testen, weiterbauen

Ein erster Flugversuch der Robotik-AG liefert wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Drohne

Ein Feld bei Oberursel, letzte Handgriffe an der Elektronik, ein prüfender Blick auf die Fernsteuerung – dann hebt die selbstgebaute Drohne der Robotik-AG zum ersten Mal ab. Der Flug dauert nur kurz, doch für das Team ist dieser Moment ein Meilenstein: Die Drohne startet erstmals unter realen Bedingungen.

Die Robotik-AG unter der Leitung von Nikolas Jahn (Q2) hat in der vergangenen Woche einen ersten Belastungstest mit ihrer selbstgebauten Drohne unternommen. Nachdem das Modell flugfertig gebaut worden war, fuhr die Gruppe zusammen mit Hr. Bohlen mit der Bahn nach Oberursel, um auf einem Feld einen ersten Testflug zur Datengewinnung durchzuführen.

Vor dem Start wurden alle Vorbereitungen sorgfältig getroffen: Die Drohne wurde zusammengesetzt, die Elektronik überprüft und die Verbindung zur Fernsteuerung getestet. Der Start gelang – doch nach einem zunächst vielversprechenden Beginn verlor die Drohne an Höhe und landete unsanft auf dem Boden.

Auch wenn der Flugversuch damit schneller endete als erhofft, war er für die AG ein wichtiger Schritt. Gerade bei einem anspruchsvollen Projekt liefern Praxistests wertvolle Erkenntnisse. Der Kontrollverlust macht deutlich, an welchen technischen Stellen noch nachgebessert werden muss. Positiv war zugleich, dass keine wichtigen elektronischen Komponenten beschädigt wurden.

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Da der Körper der Drohne größtenteils aus 3D-gedruckten Teilen besteht, können beschädigte Bauteile vergleichsweise einfach neu gedruckt und ersetzt werden. Seit dem ersten Flugversuch hat das Team bereits Änderungen vorgenommen, damit sich die Drohne beim nächsten Test besser steuern lässt.

Das Ziel des Projekts bleibt unverändert: Die Robotik-AG möchte eine vollständig funktionsfähige, selbstgebaute Drohne entwickeln. Der erste Flugversuch war dafür ein Meilenstein – und die Motivation, das Modell weiterzuentwickeln und bald erneut starten zu lassen, ist im Team groß.

Text und Fotos: Nikolas Jahn, Q2 (24.06.2026)

Veröffentlicht in: MINT

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