Projekte des Vereins der Freunde und Förderer der Ziehenschule

Trude Levi: "Ich habe den Krieg gewonnen!"

Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule begegnen der Zeitzeugin Trude Levi

Das Filmportrait von Trude Levi, 1924 in Ungarn geboren, Überlebende des Holocaust, basiert auf einem Vortrag vor Jugendlichen über ihr Leben vor, während und nach der Shoa. Es ist eine Montage aus Vortrag und Begegnungen Frankfurter Schülerinnen und Schülern der Ziehenschule mit ihr in London, wo sie von 1957 bis zu ihrem Tod 2012 lebte, und in Hirschhagen, wo sie in einer Munitionsfabrik Zwangsarbeit leisten musste.

Einige zentrale Fragestellungen kristallisieren sich im Laufe des Films heraus: Wie war es Trude Levi möglich, ihre Menschlichkeit und Integrität zu bewahren, trotz der unmenschlichen Bedingungen in Viehwagen, im KZ Auschwitz-Birkenau, im Zwangsarbeiterlager, auf dem Todesmarsch? Wie konnte sie weiter leben, ohne die Menschen, die ihre Eltern umbrachten, zu hassen? Was gab ihr die Kraft, nach weiteren Schicksalsschlägen in ihrem „Leben danach“, ihren Lebensmut und Humor nicht zu verlieren?

Die Gesamtlänge des Films beträgt 93 Minuten und hat 3 Teile (Kapitel), die auch einzeln aufgerufen werden können:

Teil 1: Heimat und Deportation  34‘
Teil 2: Zwangsarbeit und Todesmarsch  34‘
Teil 3: Entwurzelung und Odyssee  25’

Zu bestellen ist der Film gegen eine Schutzgebühr von 10,00 € unter folgender Adresse:
Trude.DerFilm@t-online.de

Materialien: Verein der Freunde und Förderer der Ziehenschule (22.01.2019)