Umweltschutz – was denken wir?

Tier- und Klimaschutz an unserer Schule

Wir, der katholische Religionskurs, welcher von Herrn Becker geleitet wird, bestehend aus den Klassen 10b, 10c und 10f, haben eine Umfrage bezüglich des Tierschutzes und zu der Demonstration „Fridays for Future“ durchgeführt. Befragt wurden 125 Personen, darunter Lehrer*innen und Schüler*innen aus den Klassen 5-10 sowie der Oberstufe.

Warum?

Wir haben uns für diese Umfrage entschieden, da an diesem Tag weltweit „Fridays for Future“ Demonstrationen veranstaltet wurden. Zuvor setzten wir uns im Religionsunterricht mit den Themen Umwelt- und Klimaschutz auseinander.  Letztlich ist diese Umfrage von uns durchgeführt worden, um ein breites Bild der Meinungen unserer Mitschüler und die daraus folgenden Resultate zu erhalten.

„Fridays for Future“- was ist das?

Eine Demonstrationsperiode mit dem Titel „Fridays for Future“ von Schüler*innen der gesamten Welt, die sich gegen die derzeit herrschende Klimapolitik richtet. Angefangen wurde dies von einer schwedischen Schülerin, namens Greta Thunberg, die 2019 zur Frau des Jahres gewählt und nun für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.

Jeden Freitag gehen Schüler*innen während der Schulzeit auf die Straße, um sich Gehör zu verschaffen. Zudem gibt es einmal im Monat eine internationale Demo, bei der sich alle Schüler*innen weltweit gleichzeitig versammeln.

Umfragefazit

Die Diagramme zeigen auf, dass…

  • …von 125 Schülern*innen 10 Vegetarier sind, 4 Veganer sind und wie erwartet die Mehrheit in diesem Fall 111 Personen Fleisch verzehren.
  • …86 Befragte bereit sind ihr Konsumverhalten zu ändern, als Statement für eine bessere Tierhaltung, 48 Personen sind es nicht.
  • …sich 27 aktiv, 63 passiv und 43 Schüler*innen gar nicht für den Tierschutz engagieren.

Insgesamt haben viele Schüler*innen Interesse an der Bewegung „Fridays for Future“ mitzuwirken, dies jedoch nicht tun, weil sie die Fehlstunden nicht entschuldigt bekommen. Widersprüchlich ist jedoch, warum ein Gymnasium offiziell seinen Schüler*innen keine Befreiung vom Unterricht erteilt, obwohl in der Schule unteranderem Lehrer*innen einen dazu motivieren, dass man demonstrieren gehen soll.

Ein Lösungsvorschlag wäre, beispielsweise wie in einigen Schulen in Berlin, nicht die Fehlstunden im Zeugnis einzutragen, sondern sich von den Eltern freistellen lassen zu können.

Unsere Ansichten

Als Fazit kann man sagen, dass die Antworten zu den Fragen meistens eindeutig ausfallen. Mindestens eine der Möglichkeiten ist klar Außenseiter. Trotzdem sind die Ergebnisse manchmal recht ausgeglichen, wie beispielsweise bei der Frage bezüglich der radikalen Tierschutzorganisationen. Hier liegt das Ergebnis nur um 15 Antworten auseinander. Man kann sagen, dass das Thema Tier- und Umweltschutz in der Schule angekommen ist. Die Schüler*innen haben bereits oft eine eigene Meinung zu diesen Themen entwickelt. Bei der Bewegung „Fridays for Future“ sind die Schüler sehr aktiv. Sie gehen zu den Demonstrationen und es ist ihnen meistens so wichtig, dass sie dafür Fehlstunden in Kauf nehmen.

Da wir uns im Unterricht ausgiebig mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt haben, finden wir die „Fridays for Future“- Bewegung wichtig und sind enttäuscht, dass das Kultusministerium uns daran hindert, für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen. Jedoch sind wir erfreut, dass vielen Schülern der Kampf gegen die aktuelle Klimapolitik wichtiger ist, als an ihrem Unterricht teilzunehmen.

Falls Ihr auch an unserer Umfrage teilnehmen wollt, dann klickt auf den untenstehenden Link, der führt Euch zu unseren Fragen!

https://www.umfrageonline.com/s/5cc74f0

Text und Grafiken: Simona Kadletz und der Religions-Kurs 10bcf von B. Becker (03.05.2019)

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