200 Zuschauende waren bewegt von Trude Levi

Die Aula war voll besetzt, als der Förderverein der Schule am 21.02.2019  den Dokumentarfilm „Trude Levi – Ich habe den Krieg gewonnen“ zeigte. Der Film entstand 2012 aus einem Schulprojekt und zeigt die ungarische Jüdin und Auschwitz-Überlebende Trude Levi in Gesprächen und Vorträgen, in denen sie über ihr Leiden während und nach der Zeit des Nationalsozialismus spricht. Der Film hinterließ die Zuschauer/innen sehr beeindruckt und erschüttert. In einer anschließenden Diskussionsrunde mit den Filmmacherinnen wurde deutlich, wie wichtig es ist, das Wissen über den Holocaust vor allem an junge Menschen weiterzugeben, um sie zu sensibilisieren für jegliche Art von Antisemitismus und Diskriminierung. Von unschätzbarem Wert sind daher die Berichte von Zeitzeugen, von denen es nicht mehr viele gibt. Es sei aber ebenso wichtig – so die Anregung eines Vertreters der jüdischen Gemeinde –, Wissen über das moderne Judentum zu vermitteln.

Trude Levi starb 2012. Ihr Bericht aber über die grauenhaften Verbrechen, die sie und Millionen andere in Deutschland und Europa erlitten haben, bleibt in diesem Film lebendig.

Text: Dr. Katrin Unrath-Scharpenack; Fotos: Heidrun Althen (25.02.2019)

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