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Tischtennis

Ziehenschüler verteidigen erfolgreich ihren Titel als Stadtmeister

Am 19.9.18 fand in unserer Schule der diesjährige Stadtentscheid im Tischtennis statt. Dieses Turnier durften wir zum ersten Mal ausrichten, weil unsere Mannschaften im letzten Jahr Stadtmeister wurden.

Im Vorfeld hatten wir das große Glück, von unserem Tischtennis Kooperationsverein - dem Turnverein Eschersheim - mit sechs hochwertigen Donic Tischtennisplatten und zahlreichen Banden neu ausgestattet zu werden. Ein riesiger Dank an Dirk Hertsch, den Tischtennis Abteilungsleiter vom TVE und Referendar (Chemie und Informatik) an unserer Schule.

Ursprünglich sollte am 19.9. in drei Wettkampfklassen gespielt werden. Bedauerlicherweise gab es kurzfristig zahlreiche Absagen, so dass unsere Tischtennis Mädchen WK III (2004-2007) und Jungen WK II (2002-2005) nicht zum Einsatz kamen. Deshalb kam nur unsere WK III Jungen (2004-2007) gegen die Freiherr-von-Stein-Schule zu ihrem Spiel um die Stadtmeisterschaft Frankfurts. Beide Mannschaften feierten im letzten Schuljahr große Erfolge. Die F.v.S. gewann mit einem großen Teil der Jungen erstmals den Hessenmeistertitel in der Wettkampfklasse IV, und wir waren im Landesfinale WK III nur der Carl von Weinberg Schule knapp unterlegen.

Das „Mannschaftsgerüst“ vom letzten Jahr mit Alessandro (9c), Mahan (8b), Jakob (9g) und Anour (7f) durfte in der Wettkampfklasse noch einmal antreten. Hinzu kamen die vom Coach Hertsch eingeladenen „Youngster“ Joshua (7b), Leo (5a) und Lian (5b). Für den letztgenannten Schüler Lian hatte sich seine Klasse eine besondere Überraschung ausgedacht. Pünktlich zu seinem Einzelspiel erschien die komplette Klasse mit selbstgebastelten Plakaten, um ihren Mitschüler eindrucksvoll zu unterstützen. Aber nicht nur die 5b, sondern zahlreiche Schülerinnen und Schüler, sowie Kolleginnen und Kollegen nutzten die Chance, die außergewöhnlich talentierten Tischtennisspieler beider Schulen zu beobachten.

Am Ende setzten wir uns in neun hochklassigen, fairen und immer spannenden Spielen mit 7:2 durch und konnten damit erfolgreich unseren Titel verteidigen. Damit qualifizierten wir uns wieder für den Regionalentscheid, der am 5. Dezember in Bad Salmünster ausgetragen wird. Die beiden Ziehenschule Mannschaften, die nicht zum Einsatz kamen, dürfen dort ebenfalls teilnehmen. Damit sind wir beim Regionalentscheid zum ersten Mal mit drei Mannschaften vertreten!

Ein herzliches Dankeschön geht an Schulsportkoordinatorin Sabine Konietzny für die Einladung und Ausrichtung des Turniers und den Fotografen Günther Helding für die schönen Fotos von dem Tischtennis Stadtentscheid an der Ziehenschule.

Text: Chris Helding; Fotos: Fotostudio Helding (19.9.2018)

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Blaue Tafel Frankfurt

Die Garten-AG der Ziehenschule auf dem Römer

Schülerinnen und Schüler der Garten-AG der Ziehenschule präsentierten am 13.09.2018 den Garten der Ziehenschule auf dem Frankfurter Römer anlässlich der Blauen Tafel Frankfurt. An dem Stand wurden selbst gezogene Zierkürbisse gezeigt und Experimente zur Untersuchung der Bodenqualität vorgeführt. Sehr beliebt war ein virtueller Rundgang durch den Schulgarten mithilfe einer VR-Brille. Seit mittlerweile acht Jahren können Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule im neuen Schulgarten Gartenbau, Kulturgeschichte der Gärten und Pflanzenkunde lernen. 

Text und Bild: Dirk Krautwig (13.9.2018)

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1, 2 und 3

Drei Mannschaften hatten viel Spaß auf zwei Stadtentscheiden

Am Mittwoch, den 12.9.18, fuhren zwei Mädchen-Mannschaften und eine Jungen Mannschaft auf ihre Stadtentscheide im Fußball und Tischtennis. Während Sportkollege Marc Blindow mit sechs Jungs in die U8 zum Riedberg Gymnasium einstieg, fuhren zwei Mädchen Mannschaften mit mir zum Fußball Stadion am Brentanobad.

Tischtennis WK IV (Jungen)

In der großen Sporthalle des Riedberg Gymnasiums fand der Stadtentscheid im Tischtennis der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006-2009) statt. Für Christian (6a), Joel (6d), Julien (6d), Michael (6d) und Simon (6a) war es die erste Teilnahme an einem „Jugend trainiert für Olympia Wettkampf“. Nur Dennis aus der 7c kannte den Ablauf aus dem letzten Jahr.

Das neu zusammengesetzte WK IV Team verstand sich auf Anhieb sehr gut und musste sich an der Tischtennis Platte nur der favorisierten Freiherr-von-Stein-Schule Team 1 geschlagen geben. Gegen den Gastgeber Riedberg und dem zweiten Team der Freiherr-von-Stein-Schule konnte sie die Spiele für sich entscheiden. Da sie aber leider beim Vielseitigkeitswettbewerb den 4. Platz belegten, reichte es bei der Endwertung „nur“ zu Platz drei. Herr Blindow und die sechs Jungs waren dennoch sehr zufrieden und freuen sich auf weitere Teilnahmen bei den JTFO Wettkämpfen.

Fußball WK II und III (Mädchen)

Im selben Moment, als wir die Sportanlage am Brentanobad erreichten - wo die Mannschaften des FFC Frankfurt und RW Frankfurt zu Hause sind – fuhr der Fußball AG Leiter der Mädchen auf den Parkplatz. Herr Zaun, der die AG mit Frau Benzin seit über einem Jahr ehrenamtlich trainiert, hatte sich extra den Tag freigenommen, um die Mädchen mit zu betreuen. Die Anwesenheit des lizensierten Fußball Lehrers war nicht nur wegen der zwei großen Mannschaften eine riesige Hilfe. Er kannte auch alle Mädchen, entweder aus der AG, oder, weil sie in seiner Mannschaft bei unserem Kooperationspartner spielen - dem FV Eschersheim.

Das Wetter, die Plätze und besonders unsere Mädchen waren an diesem Tag ÜBERRAGEND! Während die älteren Mädchen (WK II 2003-2005) ihre ersten beiden Spiele mit 6:0 (Meisterschule) und 2:0 gegen die Brüder-Grimm-Schule gewannen, ließ auch die jüngere Mannschaft (WK III 2005-2007) nichts anbrennen: Zweimal 4:0 gegen die Helmholtzschule und Freiherr-von-Stein-Schule und 6:0 gegen die Louise-von-Rothschild-Schule.

So kam es zufälligerweise bei beiden Stadtentscheiden zu einem „Finalspiel“ gegen die Ernst-Reuter-Schule II. Zuerst waren die WK II Mädchen an der Reihe.

Wir gingen im Spiel früh in Führung. Doch der erste Gegentreffer nach einem wunderschönen und unhaltbaren Freistoß einer Niederurseler Schülerin brachte unsere Mannschaft sichtbar aus dem Tritt. Ein Unentschieden hätte uns aufgrund der besseren Tordifferenz für den Turniersieg gereicht, doch kurz vor Schluss mussten wir den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Deshalb ging der Turniersieg an die Schülerinnen aus der integrierten Gesamtschule.

Unsere WK II Mädchen waren gewarnt und wussten, dass sie die jüngeren Ernst-Reuter-Mädchen auf keinen Fall unterschätzen dürften. Hochkonzentriert gingen sie deshalb in das Spiel und ließen - wie auch den Mannschaften in den ersten drei Spielen - keine Chance. Mit 4:0 gewannen sie die Begegnung und sicherten sich mit vier Siegen und 18:0 Toren zum ersten Mal die Stadtmeisterschaft der WK III Mädchen im Fußball.

Die Mädels und das Trainer Duo waren total aus dem Häuschen und feierten den schönen Erfolg mit   zwei Pokalen. Das Turnier war wie immer bestens organisiert vom Schulsportleiter Steffen Krink.

Ohne das im Bericht erwähnte Eschersheimer Duo Zaun und Benzin wäre diese Leistungsdichte in unseren beiden Mädchen Mannschaften nicht möglich gewesen. Mit viel Einsatz und Empathie trainieren sie jeden Freitag von 13:05 bis 14 Uhr die Mädchen in unserer großen Turnhalle (NT).

Nicht vergessen möchten die Mädchen und ich unsere ehemalige Sportlehrerin/Kollegin Frau Maire, die in den letzten Jahren immer die Mädchen Mannschaften auf den „Jugend trainiert für Olympia Wettkämpfen“ betreute.  Alle waren sich einig, dass Frau Maire großen Anteil an dem heutigen großartigen Erfolg hat.

Die Gruppen

„Les bleus“ WK II: Anja (10f), Greta (10d), Sabrina (9c), Rahel (8d), Anissa (8c), Julijana (8c), Naomi (8c) und Kim (8b)

„Les bleus“ WK III: Merle (8f), Sonna (8d), Naomi (8d), Emeli (8c), Fiona (7f), Luzia (7f), Hannah (7f), Leana (7d) und Laura (5d)

Text: Chris Helding; Fotos: Marc Blindow und Chris Helding (12.9.2018)

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Lesung von Markus Köninger

"Eine Hand voller Sterne" in der Aula

Eine Autorenlesung von Markus Köninger nach dem Roman von Rafik Schami in der Ziehenschule als Europaschulprojekt der Schülerbücherei. 

Am 07.09.2018 besuchte uns der Graphic-Novel-Autor Markus Köninger, um uns seine Version des Buches „Eine Hand voller Sterne“ vorzustellen. 

Nachdem er sich erst einmal vorgestellt und uns über sich selbst erzählt hatte, zeigte er uns den Vorgang seines einjährigen Prozesses, um das Buch „Eine Hand voller Sterne“ von Rafik Schami in eine Graphic Novel umzuwandeln.

Inhaltlich geht es dabei um einen jungen Bäckerssohn aus Syrien, welcher davon träumt, ein Journalist zu werden. Zudem gibt es seine „On-Off-Beziehung“ zu seiner großen Liebe Nadia und man erfährt einiges über das Verhältnis zu seinem Vater, der alles tut, um ihm seine Zukunft zu verplanen.

Nach der Vorstellung [Lesung] gab uns Köninger die einmalige Chance, ihm Fragen zu stellen, unter anderem kam es auch zu einer Live-Zeichenrunde, bei der er nach den Wünschen der Schülerinnen und Schüler auf einem Flipchart zeichnete. Im Großen und Ganzen war die Lesung eine einmalige Erfahrung!

Die Graphic Novel „Eine Hand voller Sterne“ gibt es zur Ausleihe in der Schülerbücherei.

Text: Zahrah Ahmadzai (9c), Robert Ben-Shimon (9c), Dong Woo Kim (9c), Paula Schlosser (9c), Brigitte Bergmann; Bilder: Martina Thalheimer (7.9.2018)

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Physik in der Kriminalistik

Der NaWi9-Kurs informiert sich umfänglich

Die renommierte Expertin für Blutspurenanalyse Dr. Silke Brodbeck (Blutspureninstitut in Usingen) war an der Ziehenschule zu Gast beim Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften 9 mit dem Halbjahresschwerpunkt „Physik in der Kriminalistik“. Auch diesmal referierte Frau Brodbeck zum Thema Blut und deren Besonderheiten. Besonders ist, dass Blut für eine Vielzahl von zentralen Prozessen (u.a. Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, Abtransport von CO2, Abwehr des Körpers gegen körperfremde Stoffe, Wundverschließung) im menschlichen Körper verantwortlich ist und es künstlich nicht herstellbar ist. Deswegen sind Blutspenden für eine Reihe von Operationen unabdingbar.

Im Laufe des Vortrags wurde von Frau Brodbeck anschaulich durch Fotos und Filmaufnahmen mit hochauflösenden Kameras dargestellt, wie Blutspuren aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Blutes interpretiert werden können.

Zwei Schultage später ging es für den Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften 9 auf Verbrecherjagt zum Schülerlabor „Kriminalistik“ des Fachbereichs Physik der Frankfurter Universität. Am Beispiel eines fiktiven Mordfalls haben die Schülerinnen und Schüler an fünf Stationen, die am Tatort gefundenen Spuren analysiert und ausgewertet:

  • Fingerabdruck sichern und mit Fingerabdrücken in einer Datei abgleichen,
  • eine gefundene Patronenhülse identifizieren,
  • einen Fußabdruck sichern,
  • Blutnachweis am Tatort,
  • Schussposition rekonstruieren.

An jeder Station haben die Lernenden zuerst die in den Untersuchungen genutzte Physik (u.a. Optik, Mechanik, Elektrostatik) in Experimenten unter Anleitung kennengelernt und anschließend für die kriminaltechnische Untersuchung genutzt. Die Kombination der gewonnenen Erkenntnisse hat an Ende dazu geführt, dass der Täter identifiziert werden konnte.

Mit den gewonnen Kenntnissen werden sich die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schulhalbjahres in verschiedene physikalische Themengebiete einarbeiten und anschließend zu ihrem Thema referieren.

Text und Fotos: Christoph Maitzen (31.8.2018)

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Tennis-Stadtentscheid

Knapp am Triumph vorbeigeschrammt

Am Ende fehlte ein gewonnenes Match – Hauchdünn verpasste das Jungen-Team der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2004-2007) beim Frankfurter Tennisstadtentscheid den Einzug in den Regionalentscheid. Mit Siegen gegen die Mannschaften der Lessing- und Anna-Schmidt-Schule zog die Auswahl der Ziehenschule ins Finale ein. Im Showdown gegen die Schillerschule lautete das knappe Resultat am Ende 5:7.

Großen Kampfgeist zeigte auch das Mädchenteam der Wettkampfklasse III, das in einer starken Konkurrenz den Teams der Lessing- und Anna-Schmidt-Schule unterlegen war und insgesamt Dritter wurde. Vor allem aber in Bezug auf Mannschaftsgeist und Zusammenhalt zeigten sich beide Teams der Ziehenschule von der besten Seite. In engen Spielsituationen wurde angefeuert und nach einer Niederlage aufgemuntert – getreu dem Motto: Man gewinnt zusammen und man verliert zusammen.

Text und Bild: Roland Carls (29.8.2018)

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Lesung von Lea Lina Oppermann

„Was wir dachten, was wir taten“

Am 11.06.2018 hielt die Autorin Lea Lina Oppermann an der Ziehenschule eine Lesung für die Klassen 8c und 8f, in der sie uns einen Einblick in ihren sehr erfolgreichen ersten Roman „Was wir dachten, was wir taten“ bot. Wegen einer Panne war der ursprüngliche Termin um drei Wochen verschoben worden, weshalb wir noch gespannter waren, was auf uns zukommen würde.

Zunächst waren wir sehr überrascht, denn die meisten hatten sich die Autorin ganz anders vorgestellt. Lea Lina Oppermann ist erst 21 Jahre alt, hat blonde Haare und trug ganz normale Kleidung. Das Buch hat sie sogar während ihres Abiturs geschrieben!

Die Veranstaltung begann damit, dass die Autorin sich und ihren Roman vorstellte und dann zu lesen begann. Sie hatte einen Ausschnitt aus dem Anfang des Buchs gewählt, der einen guten Überblick über die Geschichte, ihren Schreibstil und den Aufbau des Buches verschaffte, aber dennoch nicht zu viel verriet. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, die sie in unterschiedlichen Stimmlagen vortrug. Sie handelt von einer Schulklasse, die Opfer eines Amoklaufs wird. Während die Autorin sie vorlas, stellten wir uns die Situation im eingeschlossenen Klassenzimmer vor. Ein richtiges Kopfkino war das. Wie würden wir handeln Wie würden wir uns fühlen? An der wohl spannendsten Stelle hielten wir die Luft an. Die Autorin schaute gebannt in die Menge und … klappte das Buch zu. Wir stöhnten auf. Jeder wollte natürlich wissen, wie das Ganze ausgeht, aber dafür muss man das Buch selber lesen.

Anschließend durften wir Fragen stellen, welche wir in einer Deutschstunde vorbereitet hatten. So erfuhren wir, dass Lea Lina Oppermann zwei Jahre an dem Roman gearbeitet hat. Die Hälfte der Zeit habe sie zum Korrekturlesen und Überarbeiten gebraucht. Die Idee zu dem Roman sei ihr bei einem Amok-Alarm in ihrer eigenen Schule gekommen, bei dem aber zum Glück nichts passiert sei. Außerdem verriet die Autorin, dass sie gerade an einem zweiten Buch arbeite. Wie es heißen und wann es erscheinen soll, ließ sie aber offen.

Am Schluss konnte man sich noch ein Autogramm bei der sympathischen Autorin holen. Einige der Schüler haben das Buch auch schon gelesen. Es ist wirklich ein tolles Buch und eine Empfehlung für jeden, der die Spannung und den Nervenkitzel liebt.

Text: Sarah Ertel, Ellen Qiu, Renata Scharnagl, Mattea Witte (Klasse 9f); Bilder: Tanja Rettinger (26.08.2018)

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Städtische Bundesjugendspiele

Finalentscheid

Julian Hepurn (8a) wird Stadtmeister und
Naomi Tesfay Zemichael (8d) erreicht Platz 3

Der StadtschülerInnenrat lud alle Schulen Frankfurts zum ersten Bundesjugendspiel-Finalentscheid auf der Bezirkssportanlage an der Hahnstraße ein. Die Organisation für diesen Wettkampf übernahm der stellv. Stadtschulsprecher Gianluca Guccione, der vor seiner schweren Knieverletzung selbst ein begeisterter Leichtathlet und der „Motor“ dieser Veranstaltung war.

Ursprünglich sollten ausschließlich die SiegerInnen ihrer Jahrgangsstufen bei den schulinternen Bundesjugendspielen (BJS) für den Wettkampf gemeldet werden. Weil im Vorfeld aber schnell klar war, dass einige Schulen mit ihren SchülerInnen nicht teilnehmen würden, durfte ich nach Rücksprache mit Gianluca unsere Top 3 der jeweiligen Jahrgangsstufe melden.

Mit 11 SchülerInnen ging es am 20. August auf den sehr gut organisierten Wettkampf an die Hahnstraße. Die Wetterbedingungen waren optimal. Die Messungen an den vier Stationen: Sprint, Weitwurf, Weitsprung und 800m Lauf übernahmen Schiedsrichter des Hessischen Leichtathletik-Verbands.

Obwohl in unserer Mannschaft nur drei SchülerInnen die Leichtathletik im Verein ausüben, platzierten sich unsere TeilnehmerInnen in allen vier Disziplinen weit vorne.

So war es am Ende nur eine kleine Überraschung, dass wir in der U14 mit Julian den Stadtmeister und Naomi bei den U14 Mädchen den 3. Platz erreichten.

Die Siegerehrung übernahm Diana Sujew von der LG Eintracht Frankfurt und EM Teilnehmerin auf den 1.500m in Berlin.

Sogar die Neue Presse interessierte sich für den 1. BJS-Finalentscheid und schrieb einen Artikel über diese Veranstaltung (externer Link).

Ein herzliches Dankeschön geht an: Paula (8b), Naomi (8d), Leana (7d), Marisa (8d), Lilli (8d), Julijana (8c), Julian (8a), Ole (7a), Laurin (6d), Maximilian (8b) und Ege (8a) für den spannenden Wettkampf und die vielen guten Leistungen.

Text und Fotos: Chris Helding (20.8.2018)

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Themenkonferenz

Umgang mit sich religiös radikalisierenden Jugendlichen

Wir wissen, dass sich Radikalisierung besonders im frühen Stadium des Prozesses abwenden lässt, wenn extremistische Weltbilder und ideologische Muster noch nicht verfestigt sind. Dieses Themenfeld hat für uns als Schule nach wie vor erhebliche pädagogische Bedeutung. Herr Sinning (FFGI, Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam) hat in einem Vortrag im Rahmen einer Themenkonferenz am 16.08.2018 Informationen über "Warnsignale" bei sich radikalisierenden Jugendlichen gegeben und anhand von Fallbeispielen das Feld ausgelotet, mit diesen Herausforderungen umzugehen. In Arbeitsgruppen wurde an konkreten Fallbeispielen angeregt diskutiert und im abschließenden Plenum mögliche Lösungen vorgestellt. Es wurden den Teilnehmern Tipps, Beratungsstellen, viele wertvolle Informationen an die Hand gegeben und die Grundhaltung zum dialogischen Handeln bestärkt.

Text und Foto: C. Rogler (16.08.2018)

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Wissenschaftstag 2018

Hochschullehrer zu Gast an der Ziehenschule

Im Rahmen der Themenwoche fand am Mittwoch vor den Sommerferien der Wissenschaftstag für die Qualifikationsphase 2  statt. Hierzu kamen vier Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt an die Ziehenschule, um den Schülerinnen und Schülern den aktuellen Stand der Forschung näherzubringen.

In einer Plenumsveranstaltung in der Aula stellte Herr Dr. Axel Kohler mit seinem Vortrag   - Wissenschaftliches Denken in Zeiten von Fake News, Trump und Co – die grundlegenden Prinzipien von wissenschaftlicher Arbeit dar.

Im Anschluss an die Plenumsveranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler nach ihren eigenen Interessensschwerpunkt einen von drei parallel stattfindenden Vorträgen wählen.

Privatdozent Dr. Christian Kell präsentierte den Schülerinnen und Schülern in seinem Vortrag - Sprechen, Sprache, Spracherwerb – die Erkenntnisse in der  neuronalen Sprachforschung. Dabei erzählte er aus seinem Alltag aus der Uniklinik und demonstrierte anhand von Videos die Vorgehensweise zur Ortung des Sprachzentrums bei Operationen am offenen Gehirn bei der Behandlung von Tumoren.

- Neutronensterne und Quarks -Astrophysik in der Grundlagenforschung –hieß das Thema, das Herr Prof. Dr. J. Schaffner-Bielich vom Institut für Theoretische Physik vorstellte. Die Schülerinnen und Schülern erhielten einen Einblick in die ersten Sekunden nach dem Urknall und die dabei entstandene Vielfalt von Elementarteilchen.

Herr Prof. Dr. Leo Peichl stellte den Schülerinnen und Schülern mit seinem Vortrag - Unterschiedliche Blicke in die Welt: Wie Säugetiere Farben sehen – vor, wie sich Säugetiere aufgrund ihrer Lebensräume entsprechend derer Herausforderungen angepasst und weiterentwickelt haben.

Die Schülerinnen und Schüler blicken auf einen kurzweiligen und erkenntnisreichen Tag zurück. Ein großer Dank gilt Herrn Rainer Gläsel, der gemeinsam mit Herrn Löffler diesen Tag im Rahmen des Projekts Brückenschlagen der Goethe-Universität organisiert hat.

Text und Fotos: Patrick Löffler (Juni 2018)

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