Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Brass Band

Ständchen im Altersheim

Vorweihnachtliche Stimmung verbreiteten Musikerinnen und Musiker der Brassband am 3.12.2018 im Seniorenpflegeheim Pfarrer-Münzberger-Haus. Nach der regulären Probe unterhielten sie die Seniorinnen und Senioren während des Kaffeetrinkens mit Weihnachtsliedern wie „Tochter Zion“ und „Alle Jahre wieder“. Zur besonderen Freude der Zuhörerinnen und Zuhörer hatten außerdem die drei Posaunisten (v.l.n.r.) Jasper Block, Fynn Küpper und Cornelius Heiming weitere weihnachtliche Stücke im Repertoire, die sie zum Besten gaben. Insgesamt eine gelungene Einstimmung in die besinnliche Vorweihnachtszeit.

Text und Fotos: Michel Eckert und Thomas Griesbeck (10.12.2018)

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Die SV feiert den Nikolaus 2018

Heute, am 6. Dezember, feiern wir Nikolaus. Das bedeutet in vielen Familien: Schon am Vorabend wurden die Stiefel oder Teller bereitgestellt oder Strümpfe aufgehängt, damit die kleinen und großen Kinder sie am Morgen des Nikolaustages mit Süßigkeiten und Obst gefüllt vorfinden.

Zur Feier des Tages verteilt die SV unter den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern Nikoläuse aus Schokolade in Ahnlehnung an den Heiligen Nikolaus von Myra, der sein Vermögen unter den Armen verteilte.

Text: Raphael Schefold; Bild: Christiane Rogler (6.12.2018)

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Tillie was here!

Graphic Novels oder Comics (zwei Begriffe, gleiche Bedeutung) haben hierzulande immer noch einen recht schwierigen Stand, gelten sie doch als etwas für Kinder, im Vergleich zum Buch gar als eher anspruchslos. Wer sich auch nur ansatzweise mit dem Genre auskennt oder sich einmal darauf eingelassen hat weiß, dass dem nicht so ist. In den USA hingegen sind Comics nicht nur populär und erreichen hohe Verkaufszahlen, sondern sind auch fester Bestandteil von Lehrplänen in Schulen.

Eine tolle Gelegenheit der Begegnung mit einer „echten“ Comic-Autorin bot sich dem Leistungskurs Englisch Q1 von Herrn Ballaera am Dienstag, den 27.11.2018: Tillie Walden, „Shooting Star“ der Comic-Szene war auf Lesereise und zu Gast in Frankfurt. Die Chance mit Schülern in Kontakt zu kommen und eine deutsche Schule mal von innen zu sehen, wollte sie sich hierbei nicht entgehen lassen.

Tillie Waldens aktuelles, mit dem Eisner-Award prämiertes und bereits sechstes (!), diesmal autobiographisches Werk, heißt „Pirouetten“ (Spinning im Original). Walden beschreibt darin ihre Jugend, die geprägt war durch den Leistungssport aber auch von Zweifeln und Ängsten ob ihrer sexuellen Orientierung. Ihr Coming-out nimmt daher einen zentralen Platz in ihrer Erzählung ein.

Einen Zugang zu ihr zu finden ist einfach. Sie sprüht vor Lebensfreude und hat einen herrlichen Humor. Mit 22 Jahren ist sie natürlich selbst noch nah dran an der Lebenswelt der Schüler. Die ernste, nachdenkliche, gar kritisch und politisch engagierte Tillie versteckt sie aber auch nicht. Offen positioniert sie sich zur Trump-Regierung und erzählt von ihren Erfahrungen, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter als Wahlkämpferinnen für Hillary Clinton machte.

Begleitet wurde der Besuch von Jakob Hoffmann und der Lektorin Wiebke Helmchen vom Reprodukt Verlag. Beide zeigten und lasen zu Beginn eine längere Passage des Comics Pirouetten der deutschen Ausgabe. Tillie Walden erzählte im Anschluss von ihrem Leben als dem Drill ausgesetzte Eiskunstläuferin, die dann ihr Talent fürs Zeichnen und mit Comics schließlich ihre Passion fand. Anstoß für die damals eher schüchterne und inmitten der Pubertät steckende Tillie war ihr Vater, der sie einfach bei einem Comicworkshop anmeldete. Tillie Walden hatte sich bis dahin wenig mit ihrer Zukunft auseinandergesetzt, meinte aber, sie wäre wohl so etwas wie eine Rezeptionistin oder Sekretärin geworden. Glücklicherweise kam es anders! Inspirierend wirkt ihr Mut Dinge anzupacken, Träume zu verfolgen und zur eigenen Identität zu stehen. Ehrlich aber auch, dass sie nicht sagen kann, ob sie für immer Autorin sein wird oder irgendwann doch mal etwas ganz anderes machen möchte. Putzfrau im Hotel war sie schon, es habe ihr viel Freude bereitet. Die abschließende Fragerunde zeigte wie sehr die Schüler Interesse an Tillie Walden und Ihrem Schaffen gefunden hatten. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, eine Kostprobe ihres Könnens zu geben, unter anderem wurde Herr Ballaera von ihr porträtiert. Auch aus diesem Grund sollte das Whiteboard in Raum 253 nun abmontiert, gerahmt und meistbietend (für einen guten Zweck selbstverständlich) versteigert werden.

Einen Dank an das US-Konsulat Frankfurt, das den Besuch von Tillie Walden unterstützte.

Text: Carsten Herold; Fotos: Carsten Herold und Jakob Hoffmann (6.12.2018)

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ZS Youngster rocken die Soccerhalle

Mädchen verteidigen erfolgreich ihren Titel

Mit einer Jungen- und einer Mädchen-Mannschaft der Jahrgänge 2006 bis 2008 ging es am 14.11.2018 zu dem Stadtentscheid im Hallenfußball. Die Mädchen Fußball AG Leiter Frau Benzin und Herr Helding begleiteten die 19 Kinder.

Das Teilnehmerfeld mit 20 Mannschaften aus 17 verschiedenen Frankfurter Schulen war sehr groß. Da die Soccerhalle nur drei Plätze zur Verfügung hat, mussten wir immer gut aufpassen, auf welchem Platz unsere beiden Mannschaften gerade zu spielen hatten.

Unsere Jungs durften sich gleich zu Beginn des Turniers mit der Carl-von-Weinberg-Schule messen. Die Partie war - wie erwartet - sehr einseitig. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf unser Tor zu. Ohne unseren „el capità“ und Super-Torwart Danil „ter Stegen“ wäre das Ergebnis mit 0:6 noch höher ausgegangen.

Doch die kleinen Blauen konnten sich kurze Zeit später mit einem 5:1 gegen das Gymnasium Römerhof komplett rehabilitieren. Ab da rollte der „Ziehen-Express“, und die beiden weiteren Spiele gegen die Louise-von-Rothschild-Schule 1 und die Musterschule konnten mit 4:1 und 4:0 überzeugend gewonnen werden. Da sich leider nur die Gruppenersten für das Halbfinale qualifizierten konnten, mussten wir uns als bester Gruppenzweiter mit dem 5. Platz zufriedengeben. Schulsportkoordinator Krink bescheinigte den Jungs ein super Turnier, und mit ein wenig mehr Losglück bei der Gruppeneinteilung wäre sicher ein Platz auf dem „Treppchen“ möglich gewesen. Das Turnier gewann wie im letzten Jahr souverän die „Eliteschule des Sports“ aus Schwanheim. Die CvW-Jungs ließen im Endspiel der Schule am Ried nicht den Hauch einer Chance (6:1).

Die Mädchen spielten in ihrer Gruppe gegen drei Jungenmannschaften und gegen die Mädchen der Ernst-Reuter-Reuter-Schule II. In den ersten beiden Spielen gegen die Louise-von-Rothschild-Schule 2 und die Deutschherrenschule stand Leana im Tor und zeigte wie Danil herausragende Reflexe auf der Torlinie. Sie erzielte sogar als Torfrau einen Treffer !  bei den beiden Niederlagen.

Im dritten Spiel schafften die Mädchen - nachdem sie sich endgültig auf die körperbetonte Spielweise der Jungs eingestellt hatten - eine Überraschung!  Mit einem 2:2 holten sie hochverdient im Spiel mit der Anna-Schmidt-Schule ihren ersten Punkt.

Nun wartete mit der ERS II unser „Finale“ um den Stadtmeistertitel im Hallenfußball der Mädchen. Wie im Spiel zuvor zeigten „Les bleus féminine“ eine überzeugende Vorstellung und erspielten sich eine Torchance nach der anderen. Mit 3:1 gewannen sie ihr Endspiel, und Leana bekam vom Schulsportkoordinator Krink den Pokal überreicht.

Fazit: Unsere Jüngsten sind nun auch im Schulsport angekommen! 12 von 19 Kindern kamen aus den neuen 5. Klassen und hinterließen einen großartigen Eindruck.

Es spielten:

Fußball Team Mädchen: Luzia (7f), Leana (7d), Laura (5d), Alessia (5d), Frida (5c), Tasnim (5b), Zaynab (5b), Lisa (5a) und Anna (5a)

Fußball Team Jungen: Samuel (7f), Danil (7a), Ben (6c), Christopher (6a), Ibrahim (6a), Ilias (5e), Soufiane (5e), Davide (5b), Eren (5a) und Noah (5a)

Text: Chris Helding; Fotos: Stefanie Benzin und Chris Helding (6.12.2018)

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Ziehenschule im “Europa-Run-Fever” !

Nachdem wir am 20. Oktober den letzten Europa-Stern in unsere Eingangshalle geklebt bekamen, ging es am 28.10.2018 für 45 SchülerInnen und drei Lehrer bei dem 1. European Youth Marathon auf die 4,2 km lange Strecke.

„My europe 2100“-Gründer und Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Pohl, die ehemalige Ziehenschülerin und stellv. Vorsitzende Kristina Gräfin Pilati, sowie die Koordinatorinnen des Laufs Mona Soufan und Roxana Meisner-Maldonado mit ihren zahlreichen Helfern führten die mindestens 400 große Teilnehmergruppe des Laufs auf die Friedrich-Ebert-Anlage.

Pünktlich im 11 Uhr wurde der 1. European Youth Marathon mit dem Motto: „Run to save Europe“ gestartet.

Der Lauf verlief auf derselben Strecke wie der des Mini Marathons, dadurch mischten sich die beiden Läufergruppen schnell. Die LäuferInnen des EYM konnte man jedoch gut durch die blauen T-Shirts, die die Schülerinnen und Schüler vorab geschenkt bekamen, erkennen.

Die Stimmung auf und neben der Strecke war fantastisch!  Meine persönlichen Highlights waren, als die Läuferinnen und Läufer des Marathonlaufs (42 km) auf der Neuen Mainzer den Schülerinnen und Schülern entgegenliefen und die Kinder abklatschten - und als wir in die Festhalle einliefen.

Während des Laufs konnte ich immer wieder beobachten, wie sich die Kids gegenseitig motivierten, die Strecke durchzulaufen oder warteten, damit die anderen wieder zu ihnen aufschließen konnten. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer kann sehr stolz auf sich sein. Da wir gemeinsam den Lauf starteten und beendeten, sind wir eine große „blaue“ Einheit geblieben.

Ein herzlicher Dank geht an das Organisation-Team des Laufs, an die Kolleginnen und Kollegen, die entweder bei der Vorbereitung halfen oder selbst mitliefen, an unser Hausmeister-Team Frau Ernst und Herrn Perez, die die spontane „Europastern-Beklebung“ in der Eingangshalle ermöglichten oder beim Fotoshooting mithalfen, an Günther Helding für das schöne „Euro-Stern-Gruppenfoto“ in der Eingangshalle, an die zahlreichen Eltern unserer Schülerinnen und Schüler für das Anfeuern, Fotografieren und Aufpassen auf unsere Wertsachen und Winterjacken UND  ganz besonderes an unsere Läuferinnen und Läufer, die ich gerne alle namentlich nennen möchte:

Adrian (5b), Julian (5b), Konrad (5c), Máté (5d), Alessia (5d), Enya (5e), Flora (6d), Laurin (6d), Anna (6d), Fabian (6f), Levi (7b), Simon (7d), Juliane (8a), Katharina (8a), Shirin (8a), Philipp (8b), Sonna (8d), Maïlys (8d), Christina (8d), Nellie (8d), Irina (8d), Annika (8d), Emilie (8d), Helena (8d), Lynn (8d), Julius (8d), Miu (8d), Rahel (8d), Lili (8d), Marisa (8d), Manal (8e), Rebecca (8e), Valerie (8e), Kristin (8e), Carlotta (8e), Sophie (8f), Fahrin (9a), Elillta (9a), Annabell (9d), Moritz (9d), Alice (9f), Renata (9f), Henry (Q1/PWL), Ebu (Q1/ML), Oscar (Q1/PWL), Raphael Schefold, Fabio und Juno Ballaera.

Fotos

Eine große Anzahl von Fotos finden Sie in unserer Ziehengalerie oder im Schaukasten vor unserer großen Turnhalle NT in der Pausenhalle.

Nachtrag

Anfang November verloste der Veranstalter drei hochwertige Fahrräder unter allen Teilnehmern des European Youth Marathon. Eintracht Frankfurt Trainer Legende Dragoslav Stepanović „Lebbe geht weider“ spielte die „Losfee“ und zog gleich als erstes den Ziehenschüler Philipp Diaconescu aus der 8b, der sich über ein neues Fahrrad freuen darf.

Radiomitschnitt

Text: Chris Helding; Fotos: my Europe, Torsten Ruprecht (Vater von Enya), Yvonne Hanke (Mutter von Laurin), Günther und Chris Helding (22.11.2018)

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UNSERE BOTSCHAFTER für den FRIEDEN

Youth for Peace 2018 (Berlin) 

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit! Eine banale Aussage, die gelesen im Kontext des Centenaire, des Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, und verstanden als Warnung vor aktuell wieder erstarkenden nationalistischen Tendenzen, ein anderes Gewicht bekommt. Glücklicherweise haben die meisten von uns, die in Deutschland und Europa aufwuchsen, in ihrem Leben keine Kriegserfahrung machen müssen. Eine Garantie, dass dieser Zustand so bleibt, gibt es allerdings nicht. Daran zu erinnern, gleichwohl aber auch Ideen für ein weiterhin friedliches Europa der Zukunft zu entwerfen, hatten sich die Initiatoren des Wettbewerbs „100 Ideen für den Frieden/ Youth for Peace“ vorgenommen. Vom 14. – 18.11.2018  trafen sich in Berlin 500 Jugendliche aus ganz Europa und Afrika, um gemeinsam an Plänen für ein friedliches Miteinander zu arbeiten. Die Großveranstaltung, zu deren Abschluss am Sonntag Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron mit den Jugendlichen zusammenkamen, wurde vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes sowie der Französischen Botschaft Berlin ausgerichtet. 400 Jugendliche aus 48 Ländern arbeiteten bereits ab Mittwoch in den Räumlichkeiten der Jugendherberge Ostkreuz intensiv an ihren Ideen und wurden dann ab Freitag von weiteren ausgewählten 100 SchülerInnen, sogenannten „Botschaftern“ aus Deutschland und Frankreich, unterstützt.  

Die Ziehenschule konnte mit Tristan Engeler, Fottini Papatziamos, Flora Gleißner, Polina Bondareva und Adrian Kutschera gleich fünf solcher „Botschafter für den Frieden“ entsenden. Der Aufruf zu diesem Wettbewerb erfolgte im März. In der Folge arbeiteten die fünf SchülerInnen gemeinsam mit Herrn Herold an ihren Ideen für den Frieden unter der Voraussetzung, am Ende eigentlich nur eine/n nach Berlin schicken zu können. Botschafterin sollte nach einstimmigem Beschluss der Gruppe schließlich Flora Gleißner werden. Dass es dann doch für die ganze Gruppe klappte, lag an Können gepaart mit Charme und un peu de chance, ganz vielleicht auch un petit peu an Herrn Herolds Hartnäckigkeit.  

Es wurde schließlich ein intensives, von vielen neuen Erfahrungen geprägtes Wochenende, das Freitag mit der Fahrt nach Berlin begann. Nach einem Empfang in der Französischen Botschaft durch Botschafterin Anne-Marie Descôtes gab es ein erstes Kennenlernen der anderen SchülerInnen sowie eine Podiumsdiskussion zu den eingereichten Vorschlägen für den Frieden. Samstag wurde ab 8 Uhr dann mit den 400 Jugendlichen gemeinsam in Workshops an Ideen getüftelt, um sie dann am Abend den LehrerInnen und einem Auswahlkomitee vorstellen zu können. Deren Entscheidung fiel schließlich auf vier Ansätze, die sich u.a. mit der Gründung einer „Peace Line/Friedenslinie“ beschäftigten, der physischen Verbindung verschiedener über Europa verstreuter Orte der Erinnerung mittels eines Weges (ähnlich dem Jakobsweg in Spanien), der grenzdurchlässig und damit für jeden Europäer begehbar sein soll. Bundespräsident Steinmeier und Staatspräsident Macron waren sichtlich angetan von der Energie und dem Enthusiasmus der größtenteils jungen Menschen im restlos gefüllten Kosmos-Forum an der Karl-Marx-Allee. Alle Ideen wurden den beiden abschließend in Form eines Buches überreicht. 

Zwar schafften es unsere SchülerInnen mit der Idee ihrer Gruppe nicht auf die Bühne, doch das war letztlich einfach nur Nebensache! Zu Beginn als „Wettbewerb“ ausgeschrieben, zeigten die Tage in Berlin, dass es hier um etwas anderes ging als einen Wettstreit, der letztlich immer in Sieger und Verlierer mündet. So empfand Flora den Diskurs, den offenen und authentischen, aber immer respektvollen Austausch mit den anderen Jugendlichen, als Bereicherung. Für Fotini war es die im Gespräch mit ägyptischen und algerischen Jugendlichen gewonnene Erkenntnis, dass die Probleme des einen nicht zwangsläufig Allgemeingültigkeit und -bedeutsamkeit für alle haben können, sondern jeder Mensch in seinem Lebensumfeld ganz unterschiedliche Prioritäten setzt und demnach verordnete, also nicht durch partizipative Aushandlungsprozesse entstandene Lösungen scheitern müssen. Tristan beschrieb als seinen prägendsten Augenblick den Moment, als seine Gruppe trotz anfänglicher Reibungen dann voller Energie an einer Idee arbeitete, weil für alle Frieden das einigende Moment war. Die Einsicht, dass es trotz unterschiedlicher Hintergründe und Biografien zwar immer auch verschiedene Lösungswege geben kann, aber dass Frieden als Ziel und Wunsch dennoch für so viele Menschen der gemeinsame Nenner ist, macht ihm Hoffnung! Zu Recht! 

So gab es Sonntagabend auf der Rückfahrt nur Gewinner: Müde aber strahlende SchülerInnen und einen ebenso zufriedenen Herrn Herold. 

Ein großer Dank gilt dem DFJW, das eine logistische Meisterleistung hinlegte, gar eine Party für alle im Club Prince Charles samt Shuttle-Service organisierte und auch die LehrerInnen nicht vergaß. Für die gab es am Samstag ein eigenes Programm, u.a. mit Führung durch die Barenboim-Said Akademie.

Text: Carsten Herold mit Tristan Engeler, Fotini Papatziamos, Flora Gleißner, Polina Bondareva und Adrian Kutschera; Fotos: Carsten Herold (21.11.2018)

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Informatik-Biber

Deutschlands größter Informatik-Schülerwettbewerb

Insgesamt haben mehr als 50 Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule im Rahmen des Wahlunterrichts Informatik am Biber-Wettbewerb teilgenommen. Die Resonanz war sehr positiv und die Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule empfanden die Teilnahme als sehr empfehlenswert.

Deutschlandweit nahmen mehr als 373.000 (!) Kinder und Jugendliche von Klasse 3 bis 13  beim Online-Wettbewerb teil. Das sind noch einmal über 30.000 mehr als im Vorjahr! Die Auswertung der Antworten ist gelaufen, und die TeilnehmerInnen können bereits seit 19.11.2018 ihre Ergebnisse einsehen.

Der Biber fördert das digitale Denken mit lebensnahen Fragestellungen. Dabei setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Aufgaben auseinander - spielerisch und wie selbstverständlich. Der Wettbewerb weckt Interesse an Informatik, ohne dass die TeilnehmerInnen oder Lehrkräfte Vorkenntnisse haben müssen.

Text: Raphael Schefold; Fotos: Vinh Nguyen (18.11.2018 - update am 21.11.2018)

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Musik an der Ziehenschule

Am Donnerstag, 25.10.2018, fand wieder ein Kammermusikabend in der Aula der Ziehenschule statt. Die Zuhörer genossen ein abwechslungsreiches Konzertprogramm und durften über 15 kleine (und große) Künstlerinnen und Künstler bestaunen, welche ihr Können auf ihren Instrumenten demonstrierten. Das Publikum spendete herzlichen Beifall!

Text: Niklas Romer; Bilder: Thuy Li (18.11.2018)

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Mensch Martin

Die Kulturschule Leipzig war zu Gast an der Ziehenschule

Als Hessische Europaschule ermöglicht die Ziehenschule ihren Schülerinnen und Schülern besondere Lernerfahrungen. 

So zum Beispiel mit dem Theaterstück Mensch Martin der Kulturschule Leipzig, die am 12. November 2018 für alle Klassen der achten Jahrgangsstufe wichtige Aspekte aus dem Leben Martin Luthers auf die Bühne der Aula der Ziehenschule brachte. Mit der „EFA-Karte“ („Entschuldigung für Alles“) wurde den Zuschauerinnen und Zuschauern auf originelle und aktuelle Weise vermittelt und erfahrbar gemacht, was Ablass und die Kritik an ihm zurzeit Luthers bedeutete. Selbst pyrotechnische Effekte fehlten nicht, klappten allerdings erst nach mehreren Versuchen.

Die beiden Schauspielerinnen der Kulturschule Leipzig zeichneten mit ihrer am Alltag der Zielgruppe ausgerichteten Rahmenhandlung ein lebendiges Bild eines wichtigen Wegbereiters der Reformation in Europa nach. Im sich anschließenden Gespräch mit den Schülerinnen und Schülernund einem Quiz hatten die Achtklässler die Möglichkeit, sich mit ihren Kenntnissen einzubringen.

Die gelungene Veranstaltung wurde aus den Mitteln der Europaschule teilfinanziert und wurde von vielen Schülerinnen und Schülern als gewinnbringend, interessant und wiederholenswert beurteilt. 

Text und Fotos: Regine Marhold (18.11.2018)

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Spendenlauf 2018

Der diesjährige Spendenlauf der Ziehenschule war wieder ein voller Erfolg. Bereits zum dritten Mal kamen am 26. September die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen zusammen, um gemeinsam für zwei gute Zwecke zu laufen.

Die ca. 140 Kinder erliefen dabei eine Summe von 8650 Euro. Das Geld kommt gleichermaßen der Caritas Frankfurt als auch dem Verein der Freunde und Förderer der Ziehenschule e.V. zur Förderung des Schulsportbereichs zugute.

Ich danke herzlichst den vielen Sponsoren und vor allem den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen, die höchst motiviert und ausdauernd dieses Ergebnis möglich gemacht haben.

Auch den vielen anderen Helfern aus der Schülerschaft sei hier gedankt, sowie dem Verein der Freunde und Förder für seine Unterstützung.

Marc Blindow-Klinghammer (18.11.2018)

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